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Saudi-Arabien und Iran nach dem Tod König AbdullahsKeine Aussicht auf Annäherung
Zwischen Saudi-Arabien und dem Iran besteht eine bisweilen explosive Rivalität. In gleich mehreren Krisenherden des Nahen und Mittleren Ostens wüten blutige Stellvertreterkonflikte. Von Adnan Tabatabai
Von Adnan Tabatabai -
Der Terror des "Islamischen Staates"Die jordanische Tragödie
Der furchtbare Tod des Piloten Muas al-Kasasba hat die jordanische Bevölkerung aufgewühlt. Umgehend ließ die Regierung zwei Dschihadisten hinrichten. Doch Rache kann nicht die einzige Reaktion sein. Von Kersten Knipp
Von Kersten Knipp -
Politische Krise im JemenRatlose Rebellen
Nach dem Rücktritt Präsident Hadis und der Regierung ist im Jemen ein gefährliches Machtvakuum entstanden, das die Huthi-Rebellen kaum ausfüllen können. Die jüngste Rede von Rebellenchef Abd al-Malik al-Huthi machte deutlich, dass sie keine wirkliche politische Lösung für die derzeitige Lage parat haben. Eine Analyse von Marie-Christine Heinze
Von Marie-Christine Heinze -
Friedensinitiativen für SyrienLokal verhandeln, international durchsetzen
Eine Gesamtlösung des Syrienkonflikts liegt in weiter Ferne. Und das Einfrieren der Kämpfe wird ohne UN-Überwachung nicht gelingen. Um das Elend der Menschen zu mindern und Vertrauen in Verhandlungen zu schaffen, müssen lokale Initiativen mit internationaler Hilfe durchgesetzt werden, meint Kristin Helberg.
Von Kristin Helberg -
Vierter Jahrestag der ägyptischen Januar-RevolutionFriedhofsstimmung statt Revolutionseuphorie
Am ersten Jahrestag der Revolution gab es auf dem zentralen Tahrirplatz in Kairo ein gewaltiges Volksfest, am vierten ein Demonstrationsverbot. Der Platz wurde von der Armee weiträumig abgeriegelt. Informationen von Karim El-Gawhary aus Kairo
Von Karim El-Gawhary -
Nach dem Tod des saudischen Königs AbdullahZwischen "Riyalpolitik" und gesellschaftlicher Öffnung
König Abdullah galt als "König der Reform" in einem konservativ geprägten Land. Nach seinem Tod stellt sich die Frage, ob sein Nachfolger am bisherigen Reformkurs festhalten wird. Von Menno Preuschaft
Von Menno Preuschaft -
Machtkampf im JemenDie neue Unübersichtlichkeit
Im Jemen spitzt sich die politische Krise zu, nachdem schiitische Huthi-Rebellen den Präsidentenpalast gestürmt und die Residenz von Präsident Abd Rabbu Mansour Hadi umstellt haben. Die Machtverhältnisse im ärmsten Land der arabischen Welt bleiben völlig unklar. Sherif Abdel Samad hat sich in Sanaa und Saada umgesehen und mit Huthi-Vertretern gesprochen.
Von Sherif Abdel Samad -
Islamismus und IslamophobieAllianz des Schreckens
Sowohl gewalttätige Dschihadisten als auch islamophobe Bewegungen befördern sich gegenseitig und gefährden so den gesellschaftlichen Frieden und Zusammenhalt in der islamischen Welt als auch im Westen. Ein Kommentar von Atef Botros
Von Atef Botros -
Terrorismus-DebatteDie Deformation des Islam
Warum beziehen sich Terroristen wie die in Paris auf den Islam? Mit dem, was die meisten Muslime glauben, haben ihre Taten nichts gemein. Von Daniel Bax
Von Daniel Bax -
Suche nach den Ursachen für die Anschläge in ParisDie Schatten der Vergangenheit
Die Bluttat von Paris allein mit der "Internationale des Terrors" und ihrem ideologischen Wirken zu erklären, greift zu kurz. Die gescheiterte Integration der Franzosen algerischer Abstammung und die fehlende Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe Frankreichs werfen ein Schlaglicht auf den gewachsenen islamistischen Extremismus im Land. Von Stefan Buchen
Von Stefan Buchen -
Interview mit dem französischen Imam Djelloul Seddiki"Extremisten wollen uns einen Kampf der Kulturen aufzwingen"
Der französische Imam und Direktor des Al-Ghazali-Instituts der Großen Moschee in Paris, Djelloul Seddiki, befürchtet, der Anschlag auf die Redaktion von "Charlie Hebdo" könnte das gesellschaftliche Klima in Frankreich weiter vergiften und das friedliche Zusammenleben gefährden. Mit ihm sprach Yasser Abumuailek.
Von Yasser Abumuailek -
Bürgerkrieg in LibyenEine staatenlose Gesellschaft
In Libyen schreitet die politische Spaltung des Landes weiter voran. Amal El-Obeidi, Professorin für vergleichende Politikwissenschaft an der Universität Bengasi, macht zwei historische Gründe für die gegenwärtige Situation verantwortlich: das Fehlen einer libyschen Identität und die tribale Gesellschaftsstruktur des nordafrikansichen Landes. Von Laura Overmeyer
Von Laura Overmeyer
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