Politik
Themen
-
Politische Folgen der ArabellionRevolten dauern manchmal länger
Bürgerkrieg in Syrien, Militärregierung am Nil: Es scheint, als sei beim Arabischen Frühling alles schief gegangen. Doch der Streit ist noch nicht ausgefochten. 2014 wird für die Umbrüche in der arabischen Welt ein entscheidendes Jahr werden. Ein Essay von Karim El-Gawhary
Von Karim El-Gawhary -
Soziale Medien und Arabellion in TunesienNicht wie Jasmin
Soziale Medien haben den tunesischen Diktator Zine el-Abidine Ben Ali nicht gestürzt, aber sie erwiesen sich dafür als wichtiges Instrument. Heute ist Cyberaktivismus in dem nordafrikanischen Land ein wichtiger Teil der Öffentlichkeit, meint die tunesische Bloggerin Aya Chebbi.
Von Aya Chebbi -
Interview mit dem Iran-Experten Bahman Nirumand"Alle glaubten Khomeinis Versprechen"
Vor 35 Jahren kehrte Ayatollah Khomeini aus dem Exil in den Iran zurück. Thomas Latschan sprach mit dem Iran-Experten Bahman Nirumand über Khomeinis Rolle in der Islamischen Revolution und seine Bedeutung für den Iran heute.
Von Thomas Latschan -
Buchtipp: "Sectarian Gulf" von Toby MatthiesenKonfession statt Revolution
Der Arabische Frühling hat auch die Golfstaaten erfasst. Doch geschickt haben deren Machthaber Sunniten und Schiiten gegeneinander ausgespielt, um die Protestbewegung zu spalten – vorerst mit Erfolg, schreibt Toby Matthiesen in seinem Buch "Sectarian Gulf". Von Jannis Hagmann
Von Jannis Hagmann -
Tunesiens neue VerfassungEine schwere Geburt
Mehr als zwei Jahre hat es gedauert, bis die neue tunesische Verfassung fertig wurde. Herausgekommen ist ein Grundgesetz, das so widersprüchlich ist wie die Gesellschaft selbst. Von Sarah Mersch
Von Sarah Mersch -
Boualem Sansals Essay "Allahs Narren"Mit Verschwörungstheorien gegen Islamisten
Bittere Enttäuschung über den Ausgang des Arabischen Frühlings spricht aus dem irritierenden Essay "Allahs Narren. Wie der Islamismus die Welt erobert" des algerischen Schriftstellers und Friedenspreisträgers des deutschen Buchhandels Boualem Sansal. Joseph Croitoru hat seine Streitschrift gelesen.
Von Joseph Croitoru -
Drei Jahre nach den arabischen AufständenDie Tyrannei blieb ungestraft
Die arabischen Revolutionen hätten aus vielen Gründen scheitern können. Doch dass ihre Folgen nun ganze Länder in den Abgrund ziehen und die Tyrannei nachträglich rehabilitieren ist fast bitterer, als hätte gar kein Aufstand stattgefunden. Von Günther Orth
Von Günther Orth -
Bürgerkrieg in SyrienKein Frieden mit Assad und al-Qaida
Baschar al-Assad ist kein Bollwerk gegen den Terrorismus, sondern Nutznießer im Syrienkonflikt. Solange er sein Land zerstört, werden sich die Dschihadisten im Chaos einrichten. Nur sein Abgang kann die Syrer im Kampf gegen al-Qaida einen und das Land befrieden, meint Kristin Helberg.
Von Kristin Helberg -
Interview mit der tunesischen Schriftstellerin Hélé Béji"Wir brauchen ein Gleichgewicht der Kräfte"
Die Literaturwissenschaftlerin Hélé Béji stammt aus der Familie des Staatsgründers Habib Bourguiba und zählt zu den unabhängigen Stimmen ihres Landes. Sie beobachtet die islamistischen Eliten Tunesiens seit ihrer Machtergreifung und hält die "Ennahda" für politisch lernfähig. Mit Béji sprach Christina Omlin
Von Christina Omlin -
Tunesien nach der JasminrevolutionDrei Jahre ohne Diktatur
Die Tunesier müssen weiter warten. Die neue Verfassung wurde auch zum dritten Jahrestag des Sturzes von Diktator Ben Ali nicht fertig. Viele leere Versprechen gab es seit 2011 - aber auch einige kleine Erfolge. AusTunis informiert Ute Schaeffer
Von Ute Schaeffer -
Interview mit dem türkischen Theologen İhsan EliaçıkMit dem Koran für soziale Gerechtigkeit
Der Publizist und Koran-Exeget İhsan Eliaçık ist der erste Verfechter eines "islamischen Sozialismus" in der Türkei. In seinen Lehren kritisiert er die neoliberale Politik der AKP und plädiert für eine sozialistische Lesart des Koran. Mit ihm sprach Ceyda Nurtsch.
Von Ceyda Nurtsch -
Verfassungsreferendum in ÄgyptenWieder einmal am Scheideweg
Ägypten stimmt über eine neue Verfassung ab. Militärchef al-Sisi und seine Übergangsregierung hoffen, dadurch ein demokratisches Mandat zu erhalten. Die Polarisierung des Landes wird dadurch aber noch eher vertieft. Eine Analyse aus Kairo von Karim El-Gawhary.
Von Karim El-Gawhary
Meistgelesene Artikel
-
Angriff auf Iran
Wollten die Saudis diesen Krieg?
-
Sex-Tourismus in Ägypten
Braut für einen Sommer
-
Taliban-Strafrecht in Afghanistan
Die Vier-Klassen-Gesellschaft
-
Neue Clubkultur
Das Stadtbild feiern
-
Syed Muhammad Naquib al-Attas
Er wollte die Grundlagen des Wissens neu denken
-
Sprachpolitik in Algerien
Abschied von der Kolonialsprache