Politik
Themen
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Proteste gegen autoritäre Herrschaft in der arabischen WeltDie Wiedergeburt des Tahrir-Platzes
Der Geist der Freiheit, den damals der Tahrir-Platz entfesselte, sollte im Zuge der autoritären Restauration in vielen arabischen Staaten endgültig erstickt werden. Weshalb das jedoch ein Ding der Unmöglichkeit ist, erklärt der libanesische Schriftsteller Elias Khoury in seinem Essay.
Von Elias Khoury -
Sexuelle Gewalt gegen Geflüchtete in LibyenEuropas zynische Flüchtlingspolitik
In Libyen werden immer mehr Migranten gefoltert und vergewaltigt - aus Geldgier, Sadismus und Machtstreben, wie eine aktuelle Studie belegt. Die Täter finden sich auch bei lokalen Partnern der EU. Einzelheiten von Nermin Ismail
Von Nermin Ismail -
Unterdrückung der Uiguren in ChinaSchwieriger Balanceakt für Erdoğan
Mehr als eine Million Uiguren hat die chinesische Regierung in der Provinz Xinjiang in Umerziehungslager gesteckt, um sie zur Aufgabe ihrer Sprache und Religion zu zwingen. Nach langem Schweigen hat Ankara die Verfolgung des Turkvolks kritisiert. Die Reaktion Pekings ließ nicht lange auf sich warten. Von Ulrich von Schwerin
Von Ulrich von Schwerin -
Parlamentswahl in IsraelSein oder Nicht-Sein - die Netanjahu-Frage
So spannend war Wahlkampf in Israel selten, aber auch nicht so polarisiert. Nach zehn Jahren kontinuierlicher Amtszeit steht die Wiederwahl von Premier Benjamin Netanjahu auf der Kippe. Sein Herausforderer, Ex-Generalstabschef Benny Gantz, liegt in Umfragen gleichauf. Von Inge Günther aus Jerusalem
Von Inge Günther -
Türkische KommunalwahlenErdoğans Zauber lässt nach
Der türkische Präsident hatte den Wahlkampf komplett dominiert, umso schwerer trifft ihn nun die Niederlage in Ankara und Istanbul. Der Verlust der beiden Metropolen zeigt, dass in der Wirtschaftskrise immer mehr Türken konkrete Lösungen wollen, nicht polarisierende Reden auf großer Bühne. Von Ulrich von Schwerin
Von Ulrich von Schwerin -
US-Anerkennung der annektierten GolanhöhenDer stummgeschaltete Golan
US-Präsident Trump hat gegen internationales Recht die israelische Souveränität über den Golan anerkannt. Doch warum fallen die Reaktionen darauf bislang so verhalten aus? Ein Debattenbeitrag von Karim El-Gawhary
Von Karim El-Gawhary -
Beziehung zwischen dem Iran und der DDRKeine Liebesheirat
Von den ersten Annäherungsversuchen bis zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen dem Iran und der Deutschen Demokratischen Republik vergingen fast zwei Jahrzehnte. Die Beziehung war von Anfang an von Hürden und Problemen geplagt. Von Ghasem Shafie
Von Ghasem Shafie -
Algerien unter Präsident Abdelaziz BouteflikaNiedergang eines Hochstaplers
Er wurde von den Generälen geholt, um das Regime zu retten, stattdessen entmachtete er sie einen nach dem anderen. Doch Bouteflika war kein Demokrat. Er war gekommen, um lebenslang zu herrschen und als Präsident beerdigt zu werden. Jetzt macht ihm das eigene Volk einen Strich durch die Rechnung. Von Bachir Amroune
Von Bachir Amroune -
Algerien auf der Cyberspace-WelleGibt es eine Konsensregierung nach Bouteflika?
Während die algerische Bevölkerung mit Spannung auf den wartet, ob Präsident Bouteflika zurücktritt, untersucht Nourredine Bessadi die Rolle, die die sozialen Medien bei den aktuellen sozialen und politischen Unruhen spielen.
Von Nourredine Bessadi -
Europa und das Atomabkommen mit dem IranWie Sanktionen zu Krieg führen können
Um das Nuklearabkommen mit dem Iran zu retten, haben Deutschland, Frankreich und Britannien kürzlich eine neue Einrichtung geschaffen, um den Handel ohne Nutzung des Dollars zu ermöglichen. Dieser Ansatz ist diplomatisch stimmig - wirtschaftlich kommt er aber womöglich zu spät. Von Maysam Behravesh
Von Maysam Behravesh -
Anschläge von ChristchurchAls ginge uns der Terror gegen Muslime nichts an!
Es ist erstaunlich ruhig unter Politikern und Medien in Deutschland nach dem Anschlag auf zwei Moscheen in Neuseeland. Sind uns die Opfer hier nicht so wichtig, fragt sich Jaafar Abdul Karim in seiner Kolumne.
Von Jaafar Abdul Karim -
Nach dem Massaker in NeuseelandDen Teufelskreis des Hasses durchbrechen
Der Anschlag in Christchurch hat im Internet neben Ablehnung sowohl Sympathiebekundungen als auch Rufe nach Vergeltung provoziert. Wo der Hass dominiert, scheint die Vernunft keine Stimme mehr zu haben. Dieser barbarische Akt hat destruktive Kräfte entfesselt, die lange unter der Oberfläche verborgen lagen, schreibt der jordanische Publizist Mousa Barhouma.
Von Mousa Barhouma
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