Politik
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Bürgerkrieg in LibyenJeder gegen jeden
Libyen, das ist ein politisches Chaos, das sich von außen kaum mehr verstehen lässt. Zwei Regierungen, eine im Westen und eine im Osten, kämpfen um die Macht. Selbst innerhalb der Machtblöcke gibt es militärische Auseinandersetzungen unterschiedlicher Milizen. Von Karim El-Gawhary
Von Karim El-Gawhary -
Interview mit dem Islamismus-Experten Hassan Abu HaniehZeit für umfassende Strategien im Anti-Terror-Kampf
Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 sind 17 Jahre vergangen. Inwiefern spüren wir ihre Auswirkungen auf die internationale Politik noch heute? Antworten des jordanischen Islamismus-Experten Hassan Abu Hanieh im Gespräch mit Ouifaq Benkiran
Von Ouifaq Benkiran -
Der Aufstand der Jungen im Irak"Wenn nichts passiert, machen wir weiter!"
Seit Monaten toben im Irak heftige Demonstrationen gegen die politische Elite des Landes. Die bisherige Bilanz: 15 Tote und 120 Verletzte. Ein Ortsbesuch in Basra, wo sich der Funke des Protests entzündete und rasch auf den gesamten Süden des Landes bis nach Bagdad ausbreitete. Von Birgit Svensson
Von Birgit Svensson -
25 Jahre Osloer AbkommenAls Oslo den Nahost-Friedensprozess anschob
25 Jahre ist es her, dass Israelis und Palästinenser das Osloer Friedensabkommen unterzeichneten. Viele Norweger feiern den Vermittlungserfolg heute noch - dabei konnte Norwegen von Anfang an kein neutraler Mittler sein. Von Diana Hodali
Von Diana Hodali -
Massenhinrichtungen im Iran vor 30 JahrenEin dunkles Kapitel der iranischen Geschichte
Im Sommer 1988 erließ Ayatollah Ruhollah Khomeini ein Dekret, mit dem Tausende politische Häftlinge zum Tode verurteilt wurden. Monireh Baradaran war in dieser Zeit als linke Aktivistin im Gefängnis und erlebte, wie ihre Zellengenossinnen zur Hinrichtung abgeholt wurden. Mit ihr sprach Farhad Payar.
Von Farhad Payar -
Bevorstehende Armeeoffensive in IdlibTerror mit Terror bekämpfen?
Der Kampf gegen den Terror kann nicht gewonnen werden, indem man mehr Zivilisten tötet als die Terroristen selbst, schreibt der renommierte syrische Publizist Burhan Ghalioun in seinem Kommentar.
Von Burhan Ghalioun -
Pakistans neuer Premier Imran KhanExtravagante Ikone der Vergangenheit
Im traditionellen Shalwar Qameez gekleidet und mit einer Gebetskette in der Hand trat Pakistans neuer Ministerpräsident Imran Khan nach dem Wahlsieg vom letzten August sein Amt an. Er verspricht Wandel, doch wie soll dieser Wandel überhaupt aussehen? Antworten von Afshan Subohi
Von Afshan Subohi -
Folter in SyrienDie Geschichte des Gefangenen Nr. 72
365 Tage wurde Mizyed Khalid Tahad in Syrien gefoltert. Er hatte bei den Aufständen 2011 demonstriert. Plötzlich ließ man ihn frei. Doch seither ist nichts mehr, wie es einmal war. Anchal Vohal berichtet aus dem Libanon.
Von Anchal Vohra -
Einstellung der US-Hilfen für Palästinenserhilfswerk UNRWADer Versuch, ein Problem wegzudefinieren
Wenn die USA kein Geld mehr für das Palästinenserhilfswerk geben, geht es nur vordergründig um die mangelnde Effizienz einer UN-Organisation. Der Angriff auf die UNRWA dient einem größeren Plan, meint Peter Philipp in seinem Kommentar.
Von Peter Philipp -
Massenproteste im IrakDie Krise als Chance begreifen
Zwar stellen die jüngsten Proteste im Irak die Machthaber in Bagdad auf eine harte Probe. Allerdings eröffnen sie ihnen auch die einmalige Chance, eine Regierung zu bilden, die frei von sektiererischer Gewalt und tribalen Konflikten ist, um die Erneuerung des Landes voranzubringen. Von Seyed Ali Alavi
Von Seyed Ali Alavi -
Staatliche Unterdrückung in der TürkeiTränengas für trauernde "Samstagsmütter"
In der Türkei versammeln sich jede Woche die sogenannten "Samstagsmütter". Sie fordern Informationen über ihre Angehörigen, die der staatlichen Gewalt zum Opfer fielen oder verschleppt wurden. Doch im gegenwärtigen Klima stehen sogar ihre Mahnwachen unter Beschuss.
Von Tom Stevenson, Murat Bayram -
Interview mit Thomas RuttigAfghanistans Demokratie im Rückwärtsgang
Afghanistan-Experte Thomas Ruttig kritisiert, dass man im Kampf gegen die Taliban zu lange auf politische Verbündete gesetzt hat, die als problematisch gelten: Viele Warlords sind noch immer bewaffnet und für ihre Vergehen der Vergangenheit nie belangt worden. Als Nicht-Demokraten kontrollieren sie bis heute demokratische Institutionen.
Von Hans Spross
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