Politik
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Interview mit dem israelischen Historiker Ilan PappéWeder Ein- noch Zwei-Staaten-Lösung
Der israelische Historiker und Professor an der Universität Exeter Ilan Pappé kritisiert im Gespräch mit Emran Feroz die einseitige Politik der Regierung Netanjahu, die an der Kontrolle des gesamten historischen Palästinas festhält und die Restauration der autoritären arabischen Regime gutheißt.
Von Emran Feroz -
Wahlen im IranEine Lektion für die Mächtigen und Entmachteten
Die Wahlen im Iran ändern zwar letztlich nicht viel an den realen politischen Verhältnissen in der Islamischen Republik, in der bis heute der Revolutionsführer alle Zügel der Macht in der Hand behält. Dennoch wirft der Urnengang ein Schlaglicht auf das Stimmungsbild in großen Teilen der Zivilbevölkerung. Eine Wahlnachlese von Ali Sadrzadeh
Von Ali Sadrzadeh -
Menschenrechtsverletzungen und Folter in SyrienVerschwunden in den Kellern des Assad-Regimes
Das Assad-Regime hat seit Kriegsausbruch hunderttausende Bürger verschwinden lassen. Diese Entführungen sind ein Instrument, um die Opposition einzuschüchtern. Auch ein deutscher Syrer sucht seinen Vater. Hasan Hussain informiert.
Von Hasan Hussain -
Tony Blair und der Irakkrieg 2003Der große Irak-Schwindel
Wir brauchen nicht den Bericht der Chilcot-Untersuchungskommission zum Irak-Krieg abzuwarten, um zu wissen: Tony Blair hat uns belogen, meint Peter Oborne, ehemaliger leitender Redakteur des Ressorts Politik bei der britischen Tageszeitung "Daily Telegraph".
Von Peter Oborne -
Lehren aus dem Terror des "Islamischen Staates"Chance für eine muslimische Reformation?
Viele Muslime, die den IS als un-islamisch bezeichnen und darauf verweisen, dass er nichts mit dem "wahren Islam" zu tun habe, können nicht leugnen, dass sich viele Muslime doch mit dem Islambild der Dschihadisten und ihrer Ideologie identifizieren. Eine grundlegende Kritik des islamischen Glaubens ist daher längst überfällig, meint Hakim Khatib.
Von Hakim Khatib -
Gewaltfreiheit und IslamÜbersehene Traditionen
Angesichts aktueller Terrorgefahren werden muslimische Intellektuelle und Führungspersönlichkeiten, die sich für Gewaltfreiheit und Demokratie aussprachen, leider weitgehend ignoriert. In mancher Hinsicht ist das Erbe des Islam hochmodern. Von Hans Dembowski
Von Hans Dembowski -
Neuwahl zum Parlament und Expertenrat im IranDer geächtete Rechtsgelehrte
Im Iran ist der moderate Geistliche Hassan Khomeini nicht zur Wahl des Expertenrats zugelassen worden, obwohl er der Enkel des Staatsgründers ist. Der Fall zeigt, warum es den Moderaten und Reformern so schwer fällt, sich gegen das konservative Establishment zu behaupten. Von Ulrich von Schwerin
Von Ulrich von Schwerin -
Revolutionsgarden und religiöse Stiftungen im IranDie Strippenzieher der Wirtschaft
Sie tragen Namen wie "das Siegel des Propheten", doch sie sind nichts anderes als gigantische Profit-Center im Wirtschaftssystem der Islamischen Republik. Mit religiösen Stiftungen kontrollieren Irans Eliten die Wirtschaft. Thomas Kohlmann informiert.
Von Thomas Kohlmann -
Interview mit dem UN-Libyen-Gesandten Martin Kobler"Libyen darf nicht das Syrien von morgen werden"
Angesichts des Vorrückens des "Islamischen Staates" in Libyen mahnt UN-Libyen-Vermittler Martin Kobler zum raschen Handeln: Der libysche Staat müsse sein Gewaltmonopol wieder herstellen, um geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Karim El-Gawhary hat sich mit dem deutschen Diplomaten unterhalten.
Von Karim El-Gawhary -
Politische und ökonomische Krise in Irak-KurdistanBarzani laufen die Kurden davon
Die anhaltende politische und wirtschaftliche Krise im Nordirak zwingt viele Kurden zur Flucht. Doch anstatt die Ursachen für den Exodus aus Irak-Kurdistan zu bekämpfen, setzt Kurdenführer Masud Barzani weiter auf Patriotismus und leere Versprechen. Aus Erbil informiert Birgit Svensson
Von Birgit Svensson -
SyrienkonfliktGespielte Hilflosigkeit des Westens
Das Gerede der westlichen Diplomaten, dass der Syrienkonflikt nur politisch, nicht aber militärisch gelöst werden könne, ist irreführend. Der Westen zahlt für die vom Assad-Regime verursachte humanitäre Katastrophe - und Russlands Präsident Putin schafft auf dem Boden in seinem Sinne Fakten. Ein Kommentar von Markus Bickel
Von Markus Bickel -
Das Bild des Iran in der arabischen WeltKonservatives Regime und aufgeschlossene Gesellschaft
Der kuwaitische Analyst Shafeeq Ghabra glaubt, dass die eigentliche Stärke Irans in seiner Gesellschaft liegt, die wesentlich emanzipierter als das Regime und offener als die herrschenden Mullahs ist. Die iranische Gesellschaft ist nicht nur jung, sondern auch säkularer als jede arabische Gesellschaft.
Von Shafeeq Ghabra
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