Politik
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Minderheitenkonflikte in PakistanVergessenes Belutschistan
Seit der kolonialen Grenzziehung in Zentralasien nahm das Schicksal der Belutschen seinen Lauf. Seit Jahrzehnten werden sie vom pakistanischen Staat unterdrückt und drangsaliert – im Schatten der Weltöffentlichkeit. Informationen von Emran Feroz
Von Emran Feroz -
Interview mit dem Nahostexperten Michael Lüders"Die Zeit arbeitet für den IS"
Mit der Eroberung Ramadis und der strategisch wichtigen Stadt Palmyra feiern die IS-Extremisten ihre größten Erfolge. Und ein Ende ihres Vormarsches scheint nicht in Sicht, da die Dschihadisten wissen, dass die Amerikaner einen Bodenkrieg nicht gewinnen können, meint Michael Lüders im Gespräch mit Peter Hille.
Von Peter Hille -
Sudans Oppositionspolitiker Hassan al-TurabiDer Taktierer
Hassan al-Turabi ist ein Mann mit vielen Gesichtern und eine der schillerndsten Gestalten des politischen Islam. Im Laufe seiner über 40-jährigen politischen Karriere hat er Anhänger wie Kritiker mit häufigen Wendungen überrascht. Ein Porträt von Claudia Mende
Von Claudia Mende -
Al-Qaida im MaghrebDer unsichtbare Feind
Al-Qaida im Maghreb hat in Tunesien eine Basis aufgebaut. Von dort aus soll die Brigade Okba Ibn Nafaa die Anschläge auf das Bardo-Museum geplant haben. Aus Kasserine berichtet Beat Stauffer.
Von Beat Stauffer -
Saudi-Arabiens Atompläne und der IranDroht ein atomares Wettrüsten am Golf?
Saudi-Arabien hat bei dem Treffen mit US-Präsident Barack Obama in Camp David ge-droht, jede Atomtechnologie für sich in Anspruch zu nehmen, die dem Iran zugestanden wird. Droht nun am Golf der lange befürchtete Wettlauf um die Atombombe? Oder ist das nicht eher eine Taktik, die USA zu einer harten Haltung zum Iran zu zwingen? Von Ulrich von Schwerin.
Von Ulrich von Schwerin -
Todesurteil gegen MursiDemokratie hat keinen Sinn
Das wohl problematischste am Todesurteil gegen den demokratisch gewählten Ex-Präsidenten Mursi ist die gefährliche Botschaft, die sie an die Islamisten aussendet: Die Beteiligung am demokratischen Prozess lohnt sich nicht. Ein Kommentar von Karim El-Gawhary
Von Karim El-Gawhary -
Politische Gefangene in SyrienFolter im 24-Stunden-Takt
Mehr als 215.000 Syrer leiden in den Gefängnissen des syrischen Regimes. Aber trotz UN-Resolution interessiert sich offenbar kaum jemand für ihr Schicksal. Es sei denn, einer der Opfer erhält einen Preis. So zum Beispiel der Journalist und Rechtsanwalt Mazen Darwish, der kürzlich mit dem Preis für Pressefreiheit der UNESCO ausgezeichnet wurde. Von Kristin Helberg
Von Kristin Helberg -
JemenkonfliktSchauplätze und Nebenschauplätze eines Krieges
Was Saudi-Arabien mit dem Krieg im Jemen erreichen will, ist unklar. Die Bombardements werden jedenfalls keine Probleme lösen. Im Gegenteil: Es kommen viele neue hinzu – etwa die Stärkung Al-Qaidas oder die gefährliche Konfrontation zwischen Iran und Saudi-Arabien. Von Ali Sadrzadeh
Von Ali Sadrzadeh -
Recep Tayyip Erdoğan und das türkische MilitärVom Rivalen zum Partner
In jüngster Zeit gewinnt man den Eindruck, dass Präsident Erdoğan wieder den Schulterschluss mit der Armee sucht, was auf eine Neuausrichtung der türkischen Politik schließen lässt. Dorian Jones geht der Frage nach, ob dies ein taktisches Manöver darstellt oder eine langfristige strategische Wende einläutet.
Von Dorian Jones -
SyrienkonfliktDie Illusion einer politischen Lösung
Im Westen wird viel über eine politische Lösung des Syrienkonflikts diskutiert. Doch Tatsächlich schaut man weg und versucht weiterhin die Illusion zu nähren, dass sich international etwas bewegt und das syrische Volk nicht im Stich gelassen wird. Ein kritischer Debattenbeitrag von Burhan Ghalioun
Von Burhan Ghalioun -
Ägypten und der "Grand Renaissance Damm"Versiegte Privilegien
Noch profitiert Ägypten als Mündungsland des Nils am meisten von der Lebensader - mit dem Assuan-Staudamm hatte der Wüstenstaat selbst ein gewaltiges Wasserreservoir geschaffen. Doch sollte Äthiopien nach der neuen Staudamm-Vereinbarung seinen eigenen See kreieren, könnte sich in Ägypten über Jahre der Zufluss reduzieren. Von Claudia Mende
Von Claudia Mende -
Staudamm-Abkommen zwischen Ägypten, Äthiopien und SudanWem gehört der Nil?
Nach jahrelangem Streit ums Nilwasser setzen Äthiopien, Ägypten und Sudan jetzt offenbar auf Kooperation. Politiker demonstrieren Einigkeit, doch Beobachter warnen: Noch seien nicht alle Konflikte ausgeräumt. Von Ludger Schadomsky
Von Ludger Schadomsky
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