Politik
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Nach dem Tod des saudischen Königs AbdullahZwischen "Riyalpolitik" und gesellschaftlicher Öffnung
König Abdullah galt als "König der Reform" in einem konservativ geprägten Land. Nach seinem Tod stellt sich die Frage, ob sein Nachfolger am bisherigen Reformkurs festhalten wird. Von Menno Preuschaft
Von Menno Preuschaft -
Machtkampf im JemenDie neue Unübersichtlichkeit
Im Jemen spitzt sich die politische Krise zu, nachdem schiitische Huthi-Rebellen den Präsidentenpalast gestürmt und die Residenz von Präsident Abd Rabbu Mansour Hadi umstellt haben. Die Machtverhältnisse im ärmsten Land der arabischen Welt bleiben völlig unklar. Sherif Abdel Samad hat sich in Sanaa und Saada umgesehen und mit Huthi-Vertretern gesprochen.
Von Sherif Abdel Samad -
Islamismus und IslamophobieAllianz des Schreckens
Sowohl gewalttätige Dschihadisten als auch islamophobe Bewegungen befördern sich gegenseitig und gefährden so den gesellschaftlichen Frieden und Zusammenhalt in der islamischen Welt als auch im Westen. Ein Kommentar von Atef Botros
Von Atef Botros -
Terrorismus-DebatteDie Deformation des Islam
Warum beziehen sich Terroristen wie die in Paris auf den Islam? Mit dem, was die meisten Muslime glauben, haben ihre Taten nichts gemein. Von Daniel Bax
Von Daniel Bax -
Suche nach den Ursachen für die Anschläge in ParisDie Schatten der Vergangenheit
Die Bluttat von Paris allein mit der "Internationale des Terrors" und ihrem ideologischen Wirken zu erklären, greift zu kurz. Die gescheiterte Integration der Franzosen algerischer Abstammung und die fehlende Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe Frankreichs werfen ein Schlaglicht auf den gewachsenen islamistischen Extremismus im Land. Von Stefan Buchen
Von Stefan Buchen -
Interview mit dem französischen Imam Djelloul Seddiki"Extremisten wollen uns einen Kampf der Kulturen aufzwingen"
Der französische Imam und Direktor des Al-Ghazali-Instituts der Großen Moschee in Paris, Djelloul Seddiki, befürchtet, der Anschlag auf die Redaktion von "Charlie Hebdo" könnte das gesellschaftliche Klima in Frankreich weiter vergiften und das friedliche Zusammenleben gefährden. Mit ihm sprach Yasser Abumuailek.
Von Yasser Abumuailek -
Bürgerkrieg in LibyenEine staatenlose Gesellschaft
In Libyen schreitet die politische Spaltung des Landes weiter voran. Amal El-Obeidi, Professorin für vergleichende Politikwissenschaft an der Universität Bengasi, macht zwei historische Gründe für die gegenwärtige Situation verantwortlich: das Fehlen einer libyschen Identität und die tribale Gesellschaftsstruktur des nordafrikansichen Landes. Von Laura Overmeyer
Von Laura Overmeyer -
Frankreich nach dem Anschlag auf "Charlie Hebdo"Es geht um mehr als die Pressefreiheit
Nach dem mörderischen Attentat in Paris stellt sich die Frage, ob es die Franzosen schaffen werden, gemeinsam mit den knapp fünf Millionen Muslimen Hand in Hand gegen den Dschihadismus im eigenen Land anzutreten. Oder ob am Ende doch wieder die Muslime zum Sündenbock gemacht werden. Von Birgit Kaspar
Von Birgit Kaspar -
Arabische Reaktionen auf den Anschlag in ParisIm gleichen Boot
Nicht nur Islamverbände und Imame aus Europa verurteilten unisono den Anschlag auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo", sondern auch Politiker und religiöse Würdenträger aus der islamischen Welt. Doch lassen sich in den arabischen Medien auch Zwischentöne entdecken. Von Karim El-Gawhary aus Kairo
Von Karim El-Gawhary -
Anschlag auf französisches Satiremagazin "Charlie Hebdo"Nicht verleiten lassen
Das Attentat von Paris wird die erregte Debatte um Islam und Flüchtlinge noch mehr anheizen. Doch weder die Freiheit noch die Toleranz stehen zur Disposition, meint Christoph Hasselbach.
Von Christoph Hasselbach -
Nachfolgediskussionen im saudischen KönigshausGenerationswechsel am Golf?
König Abdullah von Saudi-Arabien gehört zu den ältesten Monarchen der Welt. Zwei seiner Brüder hat er zu Nachfolgern ernannt. Das Problem: Die Prinzen sind nicht viel jünger als der erkrankte Autokrat. Einzelheiten von Anne Allmeling
Von Anne Allmeling -
Die muslimische Welt und der WestenEuropa ist nicht bedroht
Muslime ringen heute mit sich selbst, nicht mit dem Abendland. Der Westen wird nicht mehr gebraucht – auch nicht als Zielscheibe islamistischen Terrors. Ein Essay von Charlotte Wiedemann
Von Charlotte Wiedemann
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