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Gender-Roman „The Passerby“ aus ÄgyptenMann oder Frau, frei oder unfrei?
Im ägyptischen Roman „The Passerby“ wird Lamia zu Hamza. Doch Autor Ibrahim Abdel Meguid beschreibt mehr als eine Gendertransition, er untersucht die Gesellschaft nach der Revolution von 2011. Wie steht es um Freiheit und Macht?
Von Mohamed Gamal -
IS-Gefangenenlager in SyrienDie Frauen und Kinder von al-Roj
Im Nordost-Syrien sitzen weiterhin ausländische Frauen und Kinder fest, die Verbindungen zum IS haben sollen. In den Heimatländern drohen ihnen Prozesse – doch ob sie überhaupt zurückkehren können, ist ungewiss.
Von Hannah Wallace -
Bildung und Klimawandel im JemenZu heiß zum Lernen
In den Huthi-kontrollierten Gebieten im Jemen richtet sich das Schuljahr nach dem islamischen Kalender. Der Unterricht begann dieses Jahr im Hochsommer. Gesundheitliche Risiken und eine erhöhte Schulabbrecherquote sind die Folge.
Von Nayef al-Hassani -
Hakan Gündays Roman „Zamir“Auf der Suche nach Menschlichkeit
Ein von Gewalt gezeichneter Protagonist wird zum Unterhändler des Friedens. Persönlich bleibt er Misanthrop – bis ihn die Erleuchtung trifft. Der Roman „Zamir“ vom türkischen Autor Hakan Günday rechnet großspurig mit der Menschheit ab und bietet am Ende Trost.
Von Ceyda Nurtsch
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Politik
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Deutsche LandtagswahlenPolitische Signale an migrantische Communities
Die rechtsextreme AfD erzielte bei den Landtagswahlen im September historische Erfolge, die Linkspartei wurde erstmals stärkste Partei in Berlin. Migrant:innen überlegen nun, welche Auswirkungen die Wahlergebnisse auf sie haben könnten.
Von Somaya Abdelrahman -
Gilbert Achcar über Folgen von 9/11"Der Irakkrieg hat die Weltordnung zertrümmert"
9/11 hat die US-Außenpolitik massiv verändert. Die Folgen prägen den Nahen Osten. Der Anschlag, sagt Gilbert Achcar, sei instrumentalisiert worden. Er kritisiert die anhaltende US-Einmischung und erklärt, was den 11. September mit dem 7. Oktober verbindet.
Von Jannis Hagmann
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Die Beziehungen des Westens zum SudanVom Schurkenstaat zum Partner
Die USA und die EU sollten die Normalisierung ihrer Beziehungen zum Sudan an klare Bedingungen knüpfen. Nur so können sie auch ihre eigenen Interessen – die Eindämmung von Migration und Terrorismus – langfristig sinnvoll verfolgen, meint Annette Weber.
Von Annette Weber -
Deutsch-türkische BeziehungenEin Teil von uns
Vor dem Hintergrund der politischen Krise zwischen Deutschland und der Türkei hat Außenminister Gabriel in einem offenen Brief betont, dass die Änderung der Politik gegenüber Ankara sich nicht gegen Bürger mit türkischen Wurzeln in Deutschland richte. Ein richtiger Ansatz, meint Alexander Görlach
Von Alexander Görlach -
Irans Oppositionsführer unter HausarrestRohanis unmögliche Mission
Irans Präsident Hassan Rohani hatte bereits während seines ersten Wahlkampfs 2013 versprochen, sich für die Freilassung der unter Hausarrest stehenden Oppositionsführer Mehdi Karrubi und Mir Hossein Mussawi einzusetzen. Doch Revolutionsführer Ali Khamenei stellt sich dagegen. Wie weit kann Rohani gehen? Von Iman Aslani
Von Iman Aslani -
Autoritäre Herrschaft in der arabischen WeltFurcht vor Veränderung
Um demokratischen Umbrüchen in den Ländern des Arabischen Frühlings einen Riegel vorzuschieben, bedienen sich die Herrschaftseliten einer Mischung aus Unterdrückung durch den allgegenwärtigen Sicherheitsapparat und dem Schüren von Angst in der Bevölkerung vor dem Abgleiten in Bürgerkrieg und Chaos. Von Amr Hamzawy
Von Amr Hamzawy -
"Großmacht Iran - Der Gottesstaat wird Global Player"Revolutionsromantik und Realpolitik
In seinem Buch "Großmacht Iran - Der Gottesstaat wird Global Player" attestiert Henner Fürtig, Direktor des GIGA Instituts für Nahost-Studien, der Islamischen Republik eine verheißungsvolle Zukunft als wichtigste Regionalmacht im Nahen Osten. Miriam Quiering hat es gelesen.
Von Miriam Quiering -
Begegnung mit einem Taliban-Kommandeur"Die Regierung hat die Kontrolle verloren"
In manchen Teilen Afghanistans haben sich die Taliban wieder festgesetzt. Die Wut der Einheimischen, wenn es zivile Opfer bei Luftangriffen gibt, kommt ihnen zunutze. Emran Feroz hat einen lokalen Taliban-Kommandeur getroffen.
Von Emran Feroz
Gesellschaft
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Frauenverein „Havle“ in der Türkei"Weiße säkulare Frauen haben kein Monopol auf Feminismus"
Sie sind muslimisch und queerfeministisch: Die Aktivist:innen von „Havle“ kämpfen mit religiösen Argumenten gegen Diskriminierung. Dafür werden sie angefeindet, zuletzt gab es Festnahmen. Zwei Mitglieder sprechen über LGBTQ-Rechte in der Türkei.
Von Ceyda Nurtsch -
Streit schlichten in GazaDie Frau, die Frieden im Kleinen stiftet
Ehekrach, Streit mit den Nachbarn, familiäre Probleme: Faten Harb ist eine der ersten weiblichen „Mukhtaras“ in Gaza. In dieser traditionellen Männerrolle vermittelt sie, wo es Konflikte gibt. Doch seit Kriegsbeginn dreht sich vieles um Vertreibung, Armut und Tod.
Von Doaa Shaheen
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Neue Debatte über Integration in DeutschlandMigranten unter Anpassungsdruck
Was bedeutet Integration? Und welches Maß an Loyalität darf eine Gesellschaft von Migranten verlangen? Über diese Fragen wird wieder heftig diskutiert - vor allem nach dem Referendum in der Türkei. Wer von Zugewanderten ausschließlich eine Anpassung an die Mehrheitsgesellschaft erwartet, heizt Konflikte an, meint Claudia Mende.
Von Claudia Mende -
Mustafa Akyol: "The Islamic Jesus"Brückenbauen zwischen den Religionen
In seinem neuen Buch "Der islamische Jesus: Wie der König der Juden zum muslimischen Propheten wurde" setzt sich der türkische Journalist Mustafa Akyol implizit für eine Reform des Islam ein, indem er die außergewöhnlichen Möglichkeiten des Einflusses herausstellt, den Jesus auf die Welt hatte. Lucy James hat das Buch gelesen.
Von Lucy James -
Interview mit dem libanesischen Journalisten Hazem SaghiehSchoßhunde statt Wachhunde
In der arabischen Welt sind die Medien keine vierte Gewalt, sondern Handlanger von Oligarchen und Despoten, sagt Hazem Saghieh. Im Gespräch mit Kai Schnier erklärt er, warum er sich selbst zensieren muss und weshalb er glaubt, dass der Journalismus zwischen Rabat und Riad nicht als Motor für politischen Wandel taugt.
Von Kai Schnier -
Rechtspopulismus und Islamfeindlichkeit in EuropaMythos Abendland
Die Vereinnahmung des Begriffs Abendland durch Rechtspopulisten und Islamfeinde verdeutlicht, um welchen Kampf es geht: Es ist kein Kampf zur Verteidigung des Westens, sondern ein Kampf darum, was „der Westen“ bedeutet. Abendland bedeutet nicht zwingend Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung. Es kann auch für Offenheit und liberale Toleranz stehen. Ein Kommentar von Alexander Görlach
Von Alexander Görlach -
Constantin Schreibers MoscheereportOutside Islam
Der Fernseh-Journalist hat über Predigten in muslimischen Gebetshäusern recherchiert und daraus TV-Reportagen und ein Buch gemacht. Nun steht er in der Kritik. Schreiber wird vorgeworfen, unsauber gearbeitet und sich dem Thema voreingenommen gewidmet zu haben. Was ist dran an der Kritik? Antworten von Canan Topçu
Von Canan Topçu -
Zum Tode des Philosophen und Essayisten Tzvetan TodorovIn jedem steckt ein Barbar
Tzvetan Todorov war kein typischer französischer Fernsehphilosoph, der dem Präsidenten tagespolitische Ideen einflüstert. "Die Bombardierung Libyens" hätte er bestimmt nicht gefordert, so wie es Bernard-Henri Lévy 2011 tat. Todorov war ein Mann der leisen Töne. Anfang des Jahres ist er gestorben. Stefan Buchen erklärt, warum er eine wichtige Stimme unserer Zeit war und bleiben wird.
Von Stefan Buchen
Kultur
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Arthouse-KinoWo Marokkos Filmgeschichte neu auflebt
Vor 20 Jahren wurde das historische Cinema Rif in Tanger renoviert und als Kino wiedereröffnet. Die Cinémathèque de Tanger ist heute eines der wenigen Programmkinos in Nordafrika und ein wichtiger Treffpunkt für Marokkos unabhängige Filmszene.
Von Elisa Pierandrei -
Ägyptischer Fotograf Roger Anis„Der Nil ist Teil unseres kollektiven Bewusstseins“
Roger Anis dokumentiert seit fast einem Jahrzehnt den längsten Fluss der Welt. 2024 ließ er gemeinsam mit einheimischen Fischern eine traditionelle Prozession auf dem Nil wiederaufleben, Sorge bereitet ihm die anhaltende Verschmutzung.
Von Shrouk Ghonim
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Interview mit Filmregisseurin Gini Reticker"Frauen wollen lediglich gehört werden!"
"The Trials of Spring" zeigt junge Aktivistinnen jenseits des Klischeebildes von der unterdrückten arabischen Frau. Vor dem Hintergrund der arabischen Umbrüche von 2011 werden in sechs Kurzfilmen Frauen porträtiert, wie sie wirklich sind: selbstbewusst, aktiv und engagiert. Joseph Mayton sprach mit Gini Reticker über ihr Filmprojekt.
Von Joseph Mayton -
Porträt des syrisch-deutschen Schriftstellers Rafik SchamiExilant in der Heimat
Rafik Schami ist einer der bedeutendsten Autoren der deutschen Sprache. Als 25-Jähriger kam er nach Deutschland – seine Heimat Syrien trägt er seitdem im Herzen. Sie steht auch im Mittelpunkt vieler seiner Erzählungen. Markus Clauer stellt den Bestseller-Autor vor.
Von Markus Clauer -
Interview mit der tunesischen Dichterin Najet Adouani"Ich liebe die Freiheit"
In ihrer Heimat gilt die 1956 im Süden Tunesiens geborene Dichterin Najet Adouani als eine mutige Kämpferin für das freie Wort und die Rechte der Frauen. Ihre stärksten Waffen: die Schönheit der Sprache und die Poesie ihrer Bilder. Trotzdem geriet sie ins Visier der Salafisten und musste Tunesien verlassen. Momentan lebt sie in Berlin. Claudia Kramatschek hat sie dort getroffen.
Von Claudia Kramatschek -
Interview mit Nabil Al Raee vom "Freedom Theatre""Wir brauchen mehr Zeit, um mehr Freiheit zu gewinnen"
Das "Freedom Theatre" in Jenin ist eines der wenigen palästinensischen Kultureinrichtungen, das internationales Renommee erworben hat. Im Gespräch mit Ylenia Gostoli erläutert Nabil Al Raee, Direktor des Theaters, inwiefern sich das neueste Bühnenstück in die große und kontroverse Geschichte des "kulturellen Widerstands" Palästinas einfügt.
Von Ylenia Gostoli -
Kai Wiedenhöfers Foto-Projekt "Forty out of One million"Den Opfern ein Gesicht und eine Stimme geben
Der Berliner Fotograf Kai Wiedenhöfer hat sich vor allem aufgrund seiner langjährigen Dokumentation des israelisch-palästinensischen Konflikts einen Namen gemacht. Jüngst hat er ein neues Foto-Projekt initiiert: "Forty out of One million" zeigt Flüchtlingsschicksale im Syrienkrieg. Felix Koltermann hat sich mit Wiedenhöfer unterhalten.
Von Felix Koltermann -
Indonesische Kunstausstellung "Artjog"Kunst statt Kino
Die Kunstausstellung "Artjog" in Jogjakarta zeigt in ihrem achten Jahr 103 Werke von 87 Künstlern aus elf Ländern. Unter dem Titel "Infinity in Flux" huldigt die aktuelle Show der Fluxus-Bewegung der 1960er Jahre, die die Grenzen zwischen den künstlerischen Disziplinen sowie zwischen Kunstwerken und Zuschauern auflöste. Von Christina Schott
Von Christina Schott
Todestag des muslimischen Dichters Rumi vor 750. Jahren
Dichter der Liebe - Qantara-Reihe zu Rumi
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Sex-Tourismus in Ägypten
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Politische Signale an migrantische Communities
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Prostitution in Tunesien
Das Verdeckte offenlegen
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„Postmuslim“ von Youssef Rakha
Ein Autor, mehrere Versionen
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Gender-Roman „The Passerby“ aus Ägypten
Mann oder Frau, frei oder unfrei?
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IS-Gefangenenlager in Syrien
Die Frauen und Kinder von al-Roj