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Ethnische Konflikte in AlgerienKampf um Macht und Anerkennung
Die nicht-arabischen Minderheiten Algeriens gehen auf die Barrikaden. Der ethnische Konflikt zwischen Arabern und Berbern bringt die ohnehin fragile Stabilität des Maghrebstaates weiter ins Wanken. Von Susanne Kaiser
Von Susanne Kaiser -
Der Syrienkonflikt und der Vormarsch der ISISAssad und das Märchen vom kleineren Übel
Assad hat Chemiewaffen eingesetzt, mit Fassbomben Wohnviertel und ganze Orte in Schutt und Asche gelegt. Dennoch bleibt im Westen die Furcht vor dem, was die ISIS-Islamisten anrichten könnten so groß, dass Syriens Diktator weiterhin weniger als Teil des Problems begriffen wird. Von Bente Scheller
Von Bente Scheller -
Interview mit dem Politologen Abdel Mottaleb El-Husseini"Eine Mischung aus Vakuum und Vulkan"
Der Krieg in Syrien wirft seine Schatten auch auf den Nachbarstaat Libanon, der immer mehr unter der Flüchtlingssituation und der ökonomischen Krise leidet. Mona Sarkis hat sich mit dem libanesischen Journalisten Abdel Mottaleb El-Husseini über die gegenwärtigen politischen Machtkonstellationen und Akteure im Zedernstaat unterhalten.
Von Mona Sarkis -
Der Westen und die IrakkriseDie hässliche neue Ordnung des "Fruchtbaren Halbmondes"
Der Irak wird gegenwärtig von einem verheerenden innerislamischen Religionskrieg erfasst. Diesem Konflikt wohnt eine Dynamik inne, die weder präsidentielles Wunschdenken noch ein eiliger Besuch von US-Außenminister John Kerry in Bagdad stoppen können. Stefan Buchen kommentiert
Von Stefan Buchen -
Israels Armeeeinsätze im WestjordanlandHilflos in der Westbank
Mit massiven Vergeltungsaktionen gegen die Hamas und die palästinensische Zivilbevölkerung provoziert Israel eine neue Eskalation in den Autonomiegebieten. Der Einsatz der Armee ist der größte im Westjordanland seit dem Ende der zweiten Intifada im Jahr 2005. Ein Kommentar von René Wildangel
Von René Wildangel -
Interview mit Tariq Ali"Diese Demokratie war nicht gemeint"
Der Publizist und Filmemacher Tariq Ali kritisiert die saudische Königsfamilie, die ihr Land nach Mafia-Art regieren würde. Die arabischen Scheichtümer seien 'imperiale Tankstellen', die ohne die Unterstützung des Westens nicht überleben könnten. Mit ihm sprach Tareq al-Arab.
Von Tareq al-Arab -
Nuri al-Maliki und die Krise im IrakNicht der Richtige
Der Terror im Irak und der Vormarsch der Dschihadisten ist das Ergebnis einer verfehlten Regierungspolitik unter Ministerpräsident Nuri al-Maliki, der die Sunniten in Staat und Gesellschaft seit Jahren systematisch ausgegrenzt hat. Von Birgit Svensson aus Bagdad
Von Birgit Svensson -
Irans Rolle im Irak-KonfliktEin Verbündeter, aber keine Marionette
Vielen Sunniten im Irak gilt der schiitische Ministerpräsident Nuri al-Maliki als Marionette des Iran. Auch im Westen ist die Vorstellung verbreitet, dass Teheran in der irakischen Politik die Fäden zieht. Doch welchen Einfluss hat die Islamische Republik im Irak tatsächlich und welche Rolle spielt sie in der aktuellen Krise? Antworten von Ulrich von Schwerin
Von Ulrich von Schwerin -
Fünf Jahre "Grüne Bewegung" im IranVergangenheit und Gegenwart
Am 12. Juni 2009 begannen sich Millionen Iraner gegen die Wiederwahl von Präsident Ahmadinedschad zu erheben. Fünf Jahre nach der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste und dem Scheitern der "Grünen Bewegung" ist die Vergangenheit noch längst nicht abgeschlossen, meint der iranische Schriftsteller Faraj Sarkohi.
Von Faraj Sarkohi -
Interview mit dem ägyptischen Menschenrechtler Gamal EidWarnschuss für die Zivilgesellschaft
Ägyptens Sicherheitsbehörden haben die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift "Wasla", die vom "Arabischen Netzwerk für Menschenrechtsinformationen (ANHRI) herausgegeben wird, beschlagnahmt. Im Gespräch mit Abbas Al-Khashali erläutert ANHRI-Vorsitzender Gamal Eid, welche politischen Folgen die Einschränkung der Meinungsfreiheit am Nil nach sich zieht.
Von Abbas Al-Khashali -
Ein Jahr nach dem Wahlsieg RohanisErnüchternde Bilanz
Ein Jahr nach seinem Wahlsieg kann Irans Präsident Rohani zwar mit dem Durchbruch bei den Atomgesprächen einen Erfolg verbuchen, den ihm kaum jemand zugetraut hätte. Zugleich aber bleibt die Wirtschaftslage des Landes schwierig. Auch an der misslichen Lage der Menschenrechte hat sich kaum etwas geändert. Von Ulrich von Schwerin
Von Ulrich von Schwerin -
Der Vormarsch der ISIS und die Maliki-RegierungIm Griff der Dschihadisten
Die jahrelange Marginalisierung der Sunniten durch die Zentralregierung in Bagdad rächt sich heute. Ganz offensichtlich können sich die ISIS-Kämpfer bei ihrem Vormarsch auch darauf verlassen, dass ihnen ehemalige sunnitische Offiziere aus der Saddam-Ära helfend unter die Arme greifen. Von Karim El-Gawhary
Von Karim El-Gawhary
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„Intersektional, lange bevor es den Begriff gab“