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Rapperin Siba im Interview„Wut kann sehr konstruktiv sein”
Mit „Dounana“ hat die Berliner Musikerin Siba einen Nerv getroffen: Der auf Arabisch gerappte Song über Kolonialismus und Imperialismus verbreitet sich rasant im Netz. Ein Gespräch über Wut, Ungerechtigkeit und Empowerment.
Von Atifa Qazi -
Migration über BulgarienAnonyme Gräber an der EU-Außengrenze
Bulgarien hat sich zu einem zentralen Schauplatz des EU-Grenzregimes entwickelt. Migrant:innen berichten von Gewalt, illlegalen Pushbacks und ignorierten Notrufen. Dutzende Menschen sind bereits gestorben oder werden vermisst.
Von Margherita Capacci, Christian Elia, Cecilia Fasciani, Sofia Turati -
Bildung in GazaRetten, was zu retten ist
In Gaza versuchen Menschen, Bücher aus den Trümmern der Bibliotheken zu sammeln. Andere arbeiten an der Digitalisierung historischer Schriften. Bald schon soll es wieder Leihbibliotheken geben, auch wenn vieles für immer verloren ist.
Von Joseph Croitoru -
Libanon-Film „Do You Love Me”Eine komplizierte Liebe
Lana Dahers Film „Do You Love Me“ ist eine Reise durch die Filmarchive des Libanon. Collagenartig zeichnet die Regisseurin die Geschichte eines Landes nach, das seine komplizierte und gewaltvolle Geschichte bis heute verdrängt.
Von Hannah El-Hitami
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Politik
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Fragen & AntwortenWas ist los im Sudan?
Seit 2023 herrscht im Sudan ein brutaler Krieg, der im Westen kaum Beachtung findet. Wer kämpft in dem nordafrikanischen Land gegen wen, und wie sind die Aussichten?
Von Saskia Jaschek -
Libanon im KriegSchiiten? Oftmals nicht willkommen
Mehr als eine Million Menschen sind durch israelische Angriffe innerhalb des Libanon vertrieben worden. Trotz der Waffenruhe können viele nicht nach Hause zurückkehren. In Beirut wächst derweil das konfessionelle Misstrauen.
Von Alizée Lambin
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Die Türkei und ZentralasienAuf dem Weg zur Regionalmacht
Die Türkei wendet sich verstärkt nach Zentralasien und intensiviert ihre wirtschaftlichen, politischen und militärischen Beziehungen zu den Turkstaaten. Welches sind die Triebkräfte der türkischen Zentralasienpolitik? Welche Rolle spielt die Idee des Panturkismus? Eine Analyse von Yaşar Aydın
Von Yaşar Aydın -
Russische KriegsverbrechenLehren aus Syrien für die Ukraine
Jahrelang haben Aktivisten Beweise für russische Kriegsverbrechen in Syrien gesammelt und auf Open-Source-Plattformen eingestellt. Können ihre Erfahrungen jetzt helfen, um Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Ukraine-Krieg zu verfolgen? Von Cathrin Schaer
Von Cathrin Schaer -
Streit um die EastMed-PipelineDie Karten werden neu gemischt
Europa sucht nach neuen Bezugsquellen für Erdgas im östlichen Mittelmeer, um weniger abhängig von Russland zu sein. Doch der Ukraine-Krieg führt zu neuen Konflikten um das Pipeline-Projekt EastMed. Von Ronald Meinardus
Von Ronald Meinardus -
Nahostkonflikt"Palästina-Flüchtlinge haben ein Recht auf Wahrheit“
Das UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge (UNRWA) will mehrere Millionen Dokumente öffentlich machen, die es über die 1948 Vertriebenen und ihre Nachfahren gesammelt hat. Das Projekt soll der Aufarbeitung von Traumata dienen. Doch noch fehlt das Geld dafür, sagt Dorothee Klaus von UNRWA im Interview mit Jannis Hagmann.
Von Jannis Hagmann -
Beginn des Bosnienkrieges vor 30 JahrenDayton braucht eine Reform
Immer wieder drohen Separatisten mit der Zerstörung von Bosnien und Herzegowina. Was der kleine Westbalkanstaat im Kampf gegen sie braucht, sind Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Wohlstand und eine baldige EU-Integration. Von Rüdiger Rossig
Von Rudiger Rossig -
Historischer Negev-GipfelIsraels neue Rolle im Nahen Osten
Das Treffen der Außenminister von vier arabischen Staaten mit ihren Amtskollegen aus Israel und den USA in der Negev-Wüste sendet eine klares politisches Signal: Israel ist der Schlüssel für die Sicherheit der Golf-Autokratien und für das weitere US-Engagement im Nahen Osten. Von James M. Dorsey
Von James M. Dorsey
Gesellschaft
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„World Press Photo 2026“-Gewinner aus Ägypten
„Wenn wir diese Geschichten nicht erzählen, wer dann?“
Fotograf Mohamed Mahdy hat Menschen in Alexandria begleitet, die unter extremem Dreck einer Zementfabrik leiden. Er erklärt, wie sich Betroffene wehren, warum er seine Themen vor der eigenen Haustür sucht und was er sich von internationalen Medien wünscht.
Von Anna-Theresa Bachmann -
Jüdische Gemeinde in Syrien„Eines Tages fahren wir von Damaskus nach Jerusalem“
Nach dem Sturz Assads sind Millionen Syrer:innen zurückgekehrt, darunter auch syrische Jüdinnen und Juden. Henry Hamra, Sohn des letzten Oberrabbiners Syriens, hofft, dass die kleine jüdische Minderheit eine Zukunft im Land hat. Und doch bleiben Zweifel.
Von Justus Könneker
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Stadtentwicklung in Saudi-ArabienDie Bulldozer des Kronprinzen
Ganze Stadtviertel der saudischen Küstenmetropole Jeddah werden dem Erdboden gleichgemacht. Zehntausende Menschen verlieren ihr Zuhause. Mit einem Jachthafen und Saudi-Arabiens erstem Opernhaus will Kronprinz Mohammed bin Salman die Stadt zu einer globalen Marke machen, die mit Dubai und Singapur mithalten kann. Von Jannis Hagmann
Von Jannis Hagmann -
Irans Zurchaneh-BodybuilderKrafttraining und Gebet
Im Iran hat eine jahrhundertealte Form des Krafttrainings überlebt, die Sport mit religiösen Ritualen verbindet. Marian Brehmer hat für Qantara.de eines der “Krafthäuser” in Schiras besucht.
Von Marian Brehmer -
Frauenrechte in ÄgyptenZwischen Repression und Solidarität
Der Weg zu Gleichberechtigung und Rechtssicherheit scheint lang: Ägyptens Behörden gehen immer wieder mit fragwürdigen Methoden gegen Frauen und Feministinnen vor. Doch die wehren sich. Hintergründe von Jennifer Holleis
Von Jennifer Holleis -
Menschenrechtskrise in ÄgyptenDie Zeit der "stillen Diplomatie“ ist vorbei
Seit Jahren halten sich EU-Staaten mit allzu deutlicher Kritik an den Menschenrechtsverbrechen des ägyptischen Militärregimes zurück. Nichtregierungsorganisationen und eine Initiative europäischer Abgeordneter wollen das nun ändern und drängen den UN-Menschenrechtsrat zum Handeln. Von Sofian Philip Naceur
Von Sofian Philip Naceur -
AfghanistanFrauenrechte im Wandel der Zeit
Seit mehr als einem Jahrhundert streiten Afghanistans Machthaber und ethnische Gruppen über die Rechte der Frauen in ihrem Land. Die Betroffenen selbst wurden nie gefragt. Von Manasi Gopalakrishnan
Von Manasi Gopalakrishnan -
Die USA und der Krieg gegen den TerrorDie ewigen Gefangenen von Guantánamo
Das berüchtigte Gefangenenlager auf Kuba besteht inzwischen seit 20 Jahren. Geschlossen werden sollte es schon häufiger. Aber die Situation - auch für die Inhaftierten - ist unverändert. Ein Bericht von Oliver Sallet aus Guantánamo Bay
Von Oliver Sallet
Kultur
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Zeitgenössische KunstKreatives Marokko
Unabhängige Galerien, kommerzielle Ausstellungen, große Messen: Marokkos Kunstszene ist so vielfältig wie ihre Schauplätze. Während Marrakesch gezielt ein internationales Publikum anzieht, ist Casablancas Kunstbetrieb stärker lokal verankert.
Von Naima Morelli -
Literatur in SyrienDas Paradox der Colette Khoury
Die syrische Autorin Colette Khoury ist mit 95 Jahren verstorben. Mit außergewöhnlichem Mut hat sie über Freiheit, Frauen und Selbstverwirklichung geschrieben – doch später diente sie einem Regime, das jene Ideale bekämpfte, für die sie einst eingetreten war.
Von Muhammed Nafih Wafy
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Kaouther Adimis Roman „Dezemberkids“Aufstand der Nachgeborenen in Algerien
In ihrem jüngsten und dritten Roman erzählt die in Paris lebende algerische Autorin Kaouther Adimi auf fast schon prophetische Weise vom Aufstand einer Handvoll Kinder gegen das verkrustete System in ihrer Heimat. Claudia Kramatschek hat das Buch für Qantara.de gelesen.
Von Claudia Kramatschek -
Roman "Wohin kein Regen fällt" von Amjad NasserMeilenstein der modernen arabischen Literatur
Der 2019 verstorbene jordanische Autor Amjad Nasser hat mit seinem Roman eine beeindruckende Geschichte über Heimat, Leben im Exil und die Schwierigkeiten der Rückkehr geschrieben. Seine Sprachgewalt und die experimentelle literarische Form machen aus „Wohin kein Regen fällt“ einen Meilenstein der modernen arabischen Literatur, schreibt Martina Sabra in ihrer Rezension für Qantara.de.
Von Martina Sabra -
Iranische LiteraturIm Kopf des Zensors
In der Islamischen Republik gibt es eine strenge und oft willkürlich erscheinende Zensur von künstlerischen und publizistischen Werken. Der Schriftsteller Alireza Abiz hat jetzt erstmals eine Studie vorgelegt, die das Zensursystem und seine Auswirkungen auf den Buchmarkt untersucht. Gerrit Wustmann hat „Censorship of Literature in Post-Revolutionary Iran“ für Qantara.de gelesen.
Von Gerrit Wustmann -
Islamische KunstMuseum für Islamische Kunst (Berlin)
Das Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin ist die älteste Sammlung ihrer Art außerhalb der islamischen Welt und gehört zu den bedeutendsten weltweit.
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Moderne persische LiteraturWunden, die an der Seele zerren: Fünf einflussreiche Romane
International erfolgreiche iranische Romane wie „Persepolis“ oder „Lolita lesen in Teheran“ sind im Iran selbst kaum bekannt. In der Islamischen Republik haben ganz andere Romane Eingang in die populäre Kultur gefunden. Changiz M. Varzi stellt fünf besonders einflussreiche Werke vor.
Von Changiz M. Varzi -
Colum McCann über seinen Roman „Apeirogon“Kaleidoskop des Schmerzes
Der Israeli Rami Elhanan und der Palästinenser Bassam Aramin haben beide ihre Töchter durch den Nahost-Konflikt verloren. Smadar starb 1997 bei einem palästinensischen Selbstmordanschlag, Abir zehn Jahre später durch die Kugel eines israelischen Grenzsoldaten. Der irische Autor Colum McCann hat ihre Schicksale zu einer beeindruckenden Geschichte über Krieg, Freundschaft, Schmerz und Hoffnung verwoben. Schayan Riaz hat den Autor für Qantara.de interviewt.
Von Schayan Riaz
Todestag des muslimischen Dichters Rumi vor 750. Jahren
Dichter der Liebe - Qantara-Reihe zu Rumi
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Wie die Muttersprache unser Gehirn formt
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Rapperin Siba im Interview
„Wut kann sehr konstruktiv sein”
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Sex-Tourismus in Ägypten
Braut für einen Sommer