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10 Jahre Amal NewsNews von und für Menschen im Exil
Von Lokalnachrichten bis zum Kampf gegen Desinformation: Seit zehn Jahren versorgt Amal News Neuankömmlinge in Deutschland mit Infos in ihren Muttersprachen. Der Rechtsruck stellt das Onlinemagazin nun vor neue Herausforderungen.
Von Mohammed Magdy -
Gaza-Doku „Naza“Krieg aus der Maschine
„Naza“ läuft in den Kinos und ist bald kostenlos beim Guardian zu sehen. Die Doku über Israels Krieg in Gaza zeigt, wie Technologie Distanz zum Töten schafft. Die Automatisierung der Kriegsführung mitsamt KI-Einsatz ist schockierend, allerdings nicht neu.
Von Amin Farzanefar -
Amazigh-Kultur in AlgerienOnline lebt die Sprache auf
Auf TikTok, Instagram und YouTube erlebt Tamazight neue Sichtbarkeit. Influencer:innen in Algerien hauchen der Sprache neues Leben ein. Zuvor hatten Amazigh-Aktivist:innen jahrzehntelang um staatliche Anerkennung gekämpft.
Von Nourredine Bessadi -
Krieg am Persischen GolfKI-Datenzentren werden zur Schwachstelle
Die arabischen Golfstaaten haben mithilfe der USA massiv in KI-Infrastruktur investiert. Im Krieg ein potenzielles Ziel: Ein einziger Treffer könnte Krankenhäuser, Banken und Verwaltungen lahmlegen. Doch es gibt Wege, zivile Datenzentren zu schützen.
Von Arash Beidollahkhani
Politik
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- Interview
„Die Annexion ist längst Realität“
Durch den Ausbau israelischer Siedlungen, Landenteignungen und Angriffe wird das Westjordanland in isolierte Enklaven zerschnitten. Der Menschenrechtsaktivist Issa Amro spricht über die Folgen und die Perspektiven für einen palästinensischen Staat.
Interview von Asmaa al-Ghoul -
Rückzug der Anti-IS-KoalitionWie weiter im Irak nach Abzug der US-Truppen?
Mit dem Abzug der US-geführten Koalitionstruppen geht ein entscheidendes Kapitel der irakischen Geschichte zu Ende. Doch während sich der aktuelle Krieg auf den Irak ausweitet und Zweifel an der staatlichen Autorität wachsen, ist er eher symbolischer Natur.
Von Lahib Higel, Michael Wahid Hanna
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Staatsfolter-Prozess in KoblenzStaatsfolter in Syrien - Historisches Urteil mit Signalwirkung
Das Urteil in Koblenz ist nur ein erster Schritt auf dem Weg zu Gerechtigkeit in Syrien. Das Gericht hat den Weg bereitet für weitere Verfahren gegen Kriegsverbrecher, weltweit, meint Matthias von Hein.
Von Matthias von Hein -
Türkei-Politik der USA unter Joe BidenVom Verbündeten zum Gegner?
Der Politikwechsel in Washington führt zu Spannungen mit der Türkei. In einer ganzen Reihe von Punkten, von Menschenrechtsfragen bis zum russischen Raketensystem S 400, ist weiterer Streit vorprogrammiert, schreibt Ronald Meinardus in seiner Analyse für qantara.de.
Von Ronald Meinardus -
PakistanWachsende Kluft zwischen Sunniten und Schiiten
Nach einer Zeit relativer Ruhe befeuert der Konflikt in Syrien erneut die Spannungen zwischen Sunniten und Schiiten in Pakistan. Denn sowohl sunnitische als auch schiitische Gruppierungen sind an Kampfhandlungen in Syrien beteiligt. Die Behörden befürchten eine neue Welle konfessioneller Gewalt. Hintergründe von Mohammad Luqman
Von Mohammad Luqman -
Ein Jahr nach dem rassistischen Anschlag von HanauKampf gegen das Vergessen
Am 19. Februar 2020 ermordet ein Rechtsterrorist im hessischen Hanau neun Menschen: Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov. Der rechtsextremistische Anschlag stellt für viele Menschen in Deutschland eine Zäsur dar. Der dokumentarische Spotify-Podcast: „19022020 - Ein Jahr nach Hanau“ versucht, den Fall lückenlos aufzuklären. Schayan Riaz hat sich darüber mit den Journalistinnen Sham Jaff und Alena Jabarine unterhalten.
Von Schayan Riaz -
Corona-Krise in der TürkeiKein Bewusstsein für die Pandemie
Die Türkei hat im Januar ihre landesweite Impfkampagne mit einem chinesischen Vakzin gestartet. Doch in der Öffentlichkeit steht vielmehr die desolate Wirtschaftslage im Fokus. Die türkische Politik habe es versäumt, ein echtes Bewusstsein für die Gefahren durch das Coronavirus zu schaffen, schreibt Marion Sendker in ihrem Bericht aus Istanbul.
Von Marion Sendker -
Joe Biden und der Arabische FrühlingNeue Hoffnung für den Jemen?
Im Jahr 2011 erhoben sich die Jemeniten gegen das autoritäre Regime von Präsident Ali Abdullah Salih. Doch der Aufstand mündete in einen Bürgerkrieg, der rasch internationale Dimensionen annahm und zur weltweit schlimmsten humanitären Krise führte. Wird die neue US-amerikanische Regierung unter Joe Biden daran etwas ändern? Eine Bestandsaufnahme von Jennifer Holleis
Von Jennifer Holleis
Gesellschaft
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Landminen in SyrienDer Krieg steckt noch im Boden
„Ein Opfer alle sechs Stunden“: Minen und Blindgänger fordern in Syrien immer wieder Tote und Verletzte und hindern die Menschen, in ihre Häuser zurückzukehren. Spezialteams räumen kontaminierte Gebiete, doch vielerorts fehlt das Gefahrenbewusstsein.
Von Huda al-Kulaib -
- Kommentar
Der Hitzesommer zwingt zum Umdenken
Tunesiens bislang heißester Sommer hat die Energiekrise im Land verschärft. Wiederholte Netzausfälle und die Abhängigkeit von Importen haben deutlich gemacht: Das Land braucht eine neue Energiepolitik, um dem Klimawandel etwas entgegenzusetzen.
Kommentar von Dorsaf Selmi
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Junge Israelis und CoronaGenug vom Lockdown oder genug von Netanyahu?
„FIT TLV“ ist eine Initiative von jungen Menschen aus Tel Aviv. Gemeinsam fahren sie freitags mit Fahrrädern, Inlinern oder auf Skateboards durch die israelische Stadt und umgehen so die Corona-Beschränkungen. „Free. Individuals. Together“ ist aber auch eine Rebellion der Jugend gegen die Politik der Regierung Netanjahu. Von Djamilia Prange de Oliveira
Von Djamilia Prange de Oliveira -
Ein Jahr nach dem Anschlag in HanauDer Hass und seine Wegbereiter
Das Attentat von Hanau hat gezeigt, wie gefährlich rassistische Verschwörungsfantasien sind. Doch sie werden noch immer unterschätzt. Ein Kommentar von Daniel Bax
Von Daniel Bax -
Die Vereinigten Arabischen Emirate unter DruckWo ist Dubais Prinzessin Latifa?
Dubai achtet sehr auf sein Image als einer weltoffenen Metropole am Golf. Doch die schöne Fassade hat Risse bekommen: Prinzessin Latifa, die Tochter des Emirs von Dubai, ist verschwunden und niemand weiß, ob sie noch lebt. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Menschenrechtslage in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Hintergründe von Jennifer Holleis
Von Jennifer Holleis -
Interview mit der Jemen-Expertin Marie-Christine Heinze"Wir müssen jetzt schon über den Wiederaufbau nachdenken“
Die Islamwissenschaftlerin und Sozialanthropologin Marie-Christine Heinze leitet ein akademisches Austauschprojekt mit der Universität Sanaa zu “Post-conflict Reconstruction im Jemen“. Im Gespräch mit Elisa Rheinheimer-Chabbi spricht sie über Waffen aus Deutschland, notwendige Reformen und warum es jemenitische Frauen sind, die gesellschaftliche Risse kitten.
Von Elisa Rheinheimer -
Jahrestag des rechtsextremistischen TerroranschlagsHanau ist überall: Ruf nach Aufklärung
Vor einem Jahr tötete ein Rechtsextremist neun Menschen mit Migrationshintergrund in Hanau. Noch immer leiden die Angehörigen der Opfer unter den ungeklärten Fragen. Vor allem eine Frage treibt sie um: Unternimmt Deutschland genug gegen Rassismus? Von Lisa Hänel und Melina Grundmann
Von Lisa Hänel, Melina Grundmann -
Hassrede in Deutschlands Sozialen MedienMuslimische Stipendiaten als Zielscheibe von Islamophobie
Ein Tweet, ein Bild, schon bricht sich der Hass Bahn. Wie schnell Muslime im Netz mit Anfeindungen rechnen müssen, erlebten islamische Stipendiatinnen und Stipendiaten des Begatenförderungswerks Avicenna nach einem digitalen Treffen mit dem CDU-Politiker Norbert Röttgen. Von Peter Hille
Von Peter Hille
Kultur
Mehr zu Kultur-
Buch „Die Schönheit des Christentums“Liebe ohne Zustimmung
Der muslimische Religionsphilosoph Ahmad Milad Karimi hat eine „Liebeserklärung“ ans Christentum geschrieben. Wer erwartet, dass er religiöse Differenzen überbrücken will, wird enttäuscht. Gerade das macht das Buch lesenswert – für Muslime und Christen.
Von Teseo La Marca -
- Interview
„Religiöse Praxis kann überall stattfinden“
Die Fotoausstellung „Seen and Unseen – Sufisches Leben in Frankfurt“ bietet Einblick in die Praxis von Sufis in Deutschland. Auf der Suche nach einem harmonischen Zusammenleben verbindet Kuratorin Negah Angha Ästhetik, Wissenschaft und Politik.
Interview von Julia Gerlach
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Die CD "Amankor/The Exile" von TartitUnser Geist in der Brandung
Wieder hat die Tuareg-Band Tartit mit "Amankor/The Exile" ein außergewöhnliches Album aufgenommen. Auch wenn die Musiker damit vor allem ihre eigene Kultur fördern wollen, transportieren sie diesen unvergleichlichen Wüsten-Sound direkt zu uns nach Hause. Von Richard Marcus
Von Richard Marcus -
Die kurdische Art Rock Band Adir JanRegenbogen-Rock auf Kurdisch
Queere Poesie, kurdischer Folk, Sufi-Mystik und psychedelischer Art-Rock: Der in Berlin-Kreuzberg geborene kurdischstämmige Singer-Songwriter und Saz-Spieler Adir Jan vereint in seiner Musik unterschiedlichste Welten und bringt verschiedenste Communities zusammen. Von David Siebert
Von David Siebert -
Die libanesische Comickünstlerin Rawand IssaNicht vom Mars
Die libanesische Comickünstlerin Rawand Issa liebt Schwarz. Ihre Illustrationen sind satirisch, mal lustig, mal traurig und vor allem introspektiv. Ihre Graphic Novels werfen aber auch politische Fragen auf und verbinden die kleinen Gefühle des Alltags mit großen gesellschaftlichen Fragen. Von Julia Neumann
Von Julia Neumann -
Interview mit der Schriftstellerin Fatima Farheen MirzaDen eigenen Weg gehen
Fatima Farheen Mirzas Debütroman "Worauf wir hoffen" handelt von einer indisch-amerikanischen muslimischen Familie. Die Geschichte ist sowohl universell als auch einzigartig und zeigt den Generationskonflikt zwischen den Eltern und ihren drei Kindern auf. Schayan Riaz hat sich mit der Autorin unterhalten.
Von Schayan Riaz -
Kamel Daouds Roman "Zabor"Das Ende der Patriarchen in Algerien
In seinem neuen Roman "Zabor" erzählt der algerische Starautor Kamel Daoud die Geschichte des Außenseiters Ismaël, der die Poesie als Mittel zum Überleben entdeckt. Stefan Weidner sieht in dem Roman Parallelen zur Situation in Algerien nach dem Sturz von Bouteflika.
Von Stefan Weidner -
Interview mit Mohammed HanifDer Schauplatz Familie in Zeiten des Krieges
Es ist sein dritter – und bis dato düsterster Roman: "Rote Vögel" von Mohammed Hanif. Der pakistanische Schriftsteller – zugleich einer der wichtigsten Journalisten des Landes – bringt darin die westlichen Vorstellungen über das alltägliche Leben in Kriegsgebieten ins Wanken. Mit ihm sprach Claudia Kramatschek
Von Claudia Kramatschek
Todestag des muslimischen Dichters Rumi vor 750. Jahren
Dichter der Liebe - Qantara-Reihe zu Rumi
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Buch „Die Schönheit des Christentums“
Liebe ohne Zustimmung
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Krieg am Persischen Golf
KI-Datenzentren werden zur Schwachstelle
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10 Jahre Amal News
News von und für Menschen im Exil
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Deutsche Landtagswahlen
Politische Signale an migrantische Communities
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Interview mit dem Kriegsfotografen Christoph Bangert
Den Horror des Krieges abbilden
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Islamische Geschichte
Wie ein Sufi-Gegner die Mystik bewahrte