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Nach den IS-Terroranschlägen in BrüsselEliminierung der Grauzone
Nun wird wieder allerorten kommentiert, dass die brutalen Attentate in Brüssel ein Anschlag auf die westliche Lebensweise und Freiheit seien. Derweil ist die Strategie und Taktik des sogenannten "Islamischen Staates" weit ausgefeilter, als so mancher Post-Anschlags-Kommentar. Von Karim El-Gawhary
Von Karim El-Gawhary -
Ägyptisch-saudisches VerhältnisEnde der Großzügigkeit
Saudi-Arabien unterstützte Ägyptens Wirtschaft in den vergangenen Jahren mit Milliardensummen. Allerdings scheint sich das bilaterale Verhältnis unter dem neuen saudischen König Salman abzukühlen. Eine Analyse von Sebastian Sons
Von Sebastian Sons -
Russischer Teilabzug aus SyrienEin Signal an Assad
Der Teilabzug der russischen Streitkräfte aus Syrien sei ein klares Signal an Machthaber Assad, endlich ernsthaft mit der Opposition zu verhandeln, meint Loay Mudhoon in seinem Kommentar. Dem Westen habe Putin deutlich gemacht, dass eine politische Lösung in Syrien gegen den Willen Moskaus nicht möglich sei.
Von Loay Mudhoon -
Interview mit Asiem El Difraoui zu den Anschlägen in Brüssel"Wir haben die Dschihadisten unterschätzt"
Um Dschihadismus effektiv zu bekämpfen muss die europäische Kooperation massiv verstärkt werden. Und Europa muss die Länder im südlichen Mittelmeerraum unterstützen, meint der Politologe Asiem El Difraoui im Gespräch mit Adelheid Feilcke.
Von Adelheid Feilcke -
Kurdenkonflikt im Südosten der TürkeiIn den Ruinen von Cizre
Die Einwohner von Cizre kehren langsam wieder zurück. Regierungstruppen und kurdische Kämpfer lieferten sich hier erbitterte Kämpfe. Aus der Stadt im Südosten der Türkei berichten Tom Stevenson und Murat Bayram.
Von Tom Stevenson, Murat Bayram -
Medien in der TürkeiKeine Freiheit, keine Presse
Die systematische Maßregelung von Medien, die über Erdoğan kritisch berichten, geht mit der Stürmung des Redaktionsgebäudes der Zeitung "Zaman" unbeirrt weiter. Angesichts der international verhaltenen Kritik fürchten viele, dass die Lichter für die unabhängigen Medien des Landes bald ganz ausgehen könnten. Von Dorian Jones aus Istanbul
Von Dorian Jones -
Debatte EU-Türkei-DealDie Alternative heißt Idomeni
Statt Merkel als "Umfallerin" zu schmähen sollten alle, denen das Los der Flüchtlinge am Herzen liegt, lieber dafür stark machen, dass ihr Plan realisiert wird. Sonst setzt sich nämlich in Europa das Modell Victor Orbàn durch. Dessen Folgen sieht man jetzt schon. Ein Kommentar von Daniel Bax
Von Daniel Bax -
Interview mit dem israelischen Historiker Ilan PappéWeder Ein- noch Zwei-Staaten-Lösung
Der israelische Historiker und Professor an der Universität Exeter Ilan Pappé kritisiert im Gespräch mit Emran Feroz die einseitige Politik der Regierung Netanjahu, die an der Kontrolle des gesamten historischen Palästinas festhält und die Restauration der autoritären arabischen Regime gutheißt.
Von Emran Feroz -
Wahlen im IranEine Lektion für die Mächtigen und Entmachteten
Die Wahlen im Iran ändern zwar letztlich nicht viel an den realen politischen Verhältnissen in der Islamischen Republik, in der bis heute der Revolutionsführer alle Zügel der Macht in der Hand behält. Dennoch wirft der Urnengang ein Schlaglicht auf das Stimmungsbild in großen Teilen der Zivilbevölkerung. Eine Wahlnachlese von Ali Sadrzadeh
Von Ali Sadrzadeh -
Menschenrechtsverletzungen und Folter in SyrienVerschwunden in den Kellern des Assad-Regimes
Das Assad-Regime hat seit Kriegsausbruch hunderttausende Bürger verschwinden lassen. Diese Entführungen sind ein Instrument, um die Opposition einzuschüchtern. Auch ein deutscher Syrer sucht seinen Vater. Hasan Hussain informiert.
Von Hasan Hussain -
Tony Blair und der Irakkrieg 2003Der große Irak-Schwindel
Wir brauchen nicht den Bericht der Chilcot-Untersuchungskommission zum Irak-Krieg abzuwarten, um zu wissen: Tony Blair hat uns belogen, meint Peter Oborne, ehemaliger leitender Redakteur des Ressorts Politik bei der britischen Tageszeitung "Daily Telegraph".
Von Peter Oborne -
Lehren aus dem Terror des "Islamischen Staates"Chance für eine muslimische Reformation?
Viele Muslime, die den IS als un-islamisch bezeichnen und darauf verweisen, dass er nichts mit dem "wahren Islam" zu tun habe, können nicht leugnen, dass sich viele Muslime doch mit dem Islambild der Dschihadisten und ihrer Ideologie identifizieren. Eine grundlegende Kritik des islamischen Glaubens ist daher längst überfällig, meint Hakim Khatib.
Von Hakim Khatib
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