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Besuch in KafranbelAuf den Spuren der syrischen Revolution
Mit Beginn des syrischen Aufstands im Frühjahr 2011 wurde Kafranbel von einer verschlafenen Kleinstadt zum Hotspot des Widerstands. Heute gleicht der Ort einer Geisterstadt. Seine Geschichte könnte helfen, die Ideale von damals nicht aus den Augen zu verlieren.
Von Kristin Helberg -
Irans Monarchie-AnhängerJa zur Nostalgie – ja zum Krieg
Über Satelliten-TV und Allianzen mit Trump und Netanjahu arbeiten iranische Monarchisten um Ex-Kronprinz Reza Pahlavi auf ein Comeback hin. Aus dem Exil verklären sie die Schah-Diktatur und versuchen, die demokratische Opposition zu kapern.
Von Armin Messager -
Öffentlicher Raum in SyrienWo Damaskus durchatmet
Vor dem Krieg war der Qasyun-Berg ein Zufluchtsort für die Damaszener, er bot Freiheit und ermöglichte Intimität. Nach dem Sturz Assads als Freiraum wiedergewonnen, drohen nun exklusive Großprojekte. Ahmad Katlesh über den öffentlichen Raum in Syrien.
Von Ahmad Katlesh -
Konfessionalisierte Gewalt in SyrienAssads langer Schatten
In Syrien war Minderheitenschutz schon immer ein Vorwand, um religiöse und ethnische Gruppen gegeneinander auszuspielen. Wir Syrer müssen uns gegen die Instrumentalisierung unserer Identitäten wehren – denn auch die neue Regierung setzt auf Spaltung.
Von Sarah Hunaidi -
Spuren der Diktatur in SyrienMauern, Macht und ein verschwundenes Mosaik
Von den französischen Kolonialherren bis zu den Assads: Das Haus unseres Autors wurde über Jahrzehnte zweckentfremdet, sogar vom Militär benutzt. Nun will seine Familie dem Gebäude neues Leben einhauchen.
Von Qusay Awad -
Sufismus in Deutschland„Papa, mit 14 werde ich Muslim“
Nach seiner Konversion zum Islam zieht Joachim Dultz durch die Wüste, wird in Libyen zum Sufi und vom Gaddafi-Regime zum Tode verurteilt: Heute ist Scheich Bashir ein angesehener Vertreter des Islams in Deutschland.
Von Ulrike Hummel -
Sudanesische Musik in KairoFreude, die den Krieg überdauert
Zu Hause herrscht Krieg, im ägyptischen Exil sorgen sie für gute Stimmung: Sudanesische Hochzeitssänger in Kairo verstehen das Feiern auch als Form des Widerstands.
Von Mohamed Gamal -
„Christ in the Rubble“ von Munther IsaacChristliche Argumente gegen den Gazakrieg
Munther Isaac, Pastor im Westjordanland, lehnt Kriegsrechtfertigungen auf Basis der Bibel ab. Geprägt durch die palästinensische Befreiungstheologie beschreibt er Gaza als moralischen Kompass. In „Christ in the Rubble“ polarisiert er, aber nicht auf destruktive Art.
Von Behnam Heidenreuter-Said -
Deutsche NahostforschungZeigt endlich Haltung!
In der Islam- und Nahostforschung in Deutschland wird politische Neutralität hochgehalten. Dabei betonen sowohl die westliche Philosophie als auch die klassische islamische Tradition: Wissen bringt ethische Verpflichtungen mit sich. Eine Intervention.
Von Dina Wahba -
Iran im KriegAfghanen als Sündenböcke
Im Krieg mit Israel schürt das Regime in Teheran das Misstrauen gegenüber afghanischen Geflüchteten. Dabei sind ausgerechnet sie den israelischen Luftangriffen am schutzlosesten ausgeliefert.
Von Emran Feroz -
Syrien nach AssadBleiben, gehen, zurückkehren
Während viele Geflüchtete nach Syrien zurückkehren, bilden sich vor den Passbehörden im Land Warteschlangen von Menschen, die ausreisen wollen. Es herrscht Ungewissheit auf der Suche nach Orientierung und Stabilität.
Von Mayar Mohanna -
Islam und Künstliche IntelligenzDie Unübersetzbarkeit des Heiligen
Apps erleichtern das Leben Gläubiger, etwa wenn sie die Gebetsrichtung anzeigen. Die Beziehung zwischen Religion und Technologie hat aber Grenzen. Selbst wenn eine KI den Koran übersetzt: Empfangen kann sie seine Botschaft nicht.
Von Ahmad Milad Karimi
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