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Todesurteil gegen MursiDemokratie hat keinen Sinn
Das wohl problematischste am Todesurteil gegen den demokratisch gewählten Ex-Präsidenten Mursi ist die gefährliche Botschaft, die sie an die Islamisten aussendet: Die Beteiligung am demokratischen Prozess lohnt sich nicht. Ein Kommentar von Karim El-Gawhary
Von Karim El-Gawhary -
Politische Gefangene in SyrienFolter im 24-Stunden-Takt
Mehr als 215.000 Syrer leiden in den Gefängnissen des syrischen Regimes. Aber trotz UN-Resolution interessiert sich offenbar kaum jemand für ihr Schicksal. Es sei denn, einer der Opfer erhält einen Preis. So zum Beispiel der Journalist und Rechtsanwalt Mazen Darwish, der kürzlich mit dem Preis für Pressefreiheit der UNESCO ausgezeichnet wurde. Von Kristin Helberg
Von Kristin Helberg -
JemenkonfliktSchauplätze und Nebenschauplätze eines Krieges
Was Saudi-Arabien mit dem Krieg im Jemen erreichen will, ist unklar. Die Bombardements werden jedenfalls keine Probleme lösen. Im Gegenteil: Es kommen viele neue hinzu – etwa die Stärkung Al-Qaidas oder die gefährliche Konfrontation zwischen Iran und Saudi-Arabien. Von Ali Sadrzadeh
Von Ali Sadrzadeh -
Recep Tayyip Erdoğan und das türkische MilitärVom Rivalen zum Partner
In jüngster Zeit gewinnt man den Eindruck, dass Präsident Erdoğan wieder den Schulterschluss mit der Armee sucht, was auf eine Neuausrichtung der türkischen Politik schließen lässt. Dorian Jones geht der Frage nach, ob dies ein taktisches Manöver darstellt oder eine langfristige strategische Wende einläutet.
Von Dorian Jones -
SyrienkonfliktDie Illusion einer politischen Lösung
Im Westen wird viel über eine politische Lösung des Syrienkonflikts diskutiert. Doch Tatsächlich schaut man weg und versucht weiterhin die Illusion zu nähren, dass sich international etwas bewegt und das syrische Volk nicht im Stich gelassen wird. Ein kritischer Debattenbeitrag von Burhan Ghalioun
Von Burhan Ghalioun -
Ägypten und der "Grand Renaissance Damm"Versiegte Privilegien
Noch profitiert Ägypten als Mündungsland des Nils am meisten von der Lebensader - mit dem Assuan-Staudamm hatte der Wüstenstaat selbst ein gewaltiges Wasserreservoir geschaffen. Doch sollte Äthiopien nach der neuen Staudamm-Vereinbarung seinen eigenen See kreieren, könnte sich in Ägypten über Jahre der Zufluss reduzieren. Von Claudia Mende
Von Claudia Mende -
Staudamm-Abkommen zwischen Ägypten, Äthiopien und SudanWem gehört der Nil?
Nach jahrelangem Streit ums Nilwasser setzen Äthiopien, Ägypten und Sudan jetzt offenbar auf Kooperation. Politiker demonstrieren Einigkeit, doch Beobachter warnen: Noch seien nicht alle Konflikte ausgeräumt. Von Ludger Schadomsky
Von Ludger Schadomsky -
Jemeniten in KairoUnwillkommenes Exil
Nicht nur in den umkämpften Gebieten des Jemen werden momentan Lebensmittel und Wasser knapp, sondern auch bei vielen Jemeniten, die in Ägypten bleiben müssen, da für sie eine Rückkehr in ihre Heimat noch zu gefährlich erscheint. Eine Reportage von Andrea Backhaus aus Kairo.
Von Andrea Backhaus -
Nahostpolitik der BundesregierungAuf der Suche nach dem Kompass
Im Nahen Osten nehmen gewalttätige Auseinandersetzungen zu. Die Bundesregierung setzt auf Ägypten, unterstützt Saudi-Arabien und liefert Waffen an die Peschmerga. Kritik an dieser Politik kommt aus der Opposition. Von Bettina Marx
Von Bettina Marx -
Geschichtsbild der türkischen AKPOsmanischer Heldenmythos von Gallipoli
Joseph Croitoru berichtet, wie die Führung in Ankara das Gedenken an die Gallipoli-Schlacht vor hundert Jahren islamisiert und damit vom armenischen Völkermord ablenken will.
Von Joseph Croitoru -
Deutschland und der Völkermord an den ArmeniernBlind für die eigene Geschichte
Am 24. April wird weltweit der Ermordung der Armenier vor 100 Jahren gedacht. Auch in Deutschland ist ein Gedenkgottesdienst geplant. Doch Kritiker meinen, dass man sich hierzulande intensiver mit der Rolle des deutschen Kaiserreichs als Verbündetem des Osmanischen Reichs und den nicht aufgearbeiteten Massakern beschäftigen sollte.
Von Ceyda Nurtsch -
Interview mit dem irakischen Politologen Ghassan Al-AttiyahZerrissene Nation
Nach Ansicht des renommierten irakischen Politikwissenschaftlers Ghassan Al-Attiyah haben es die politischen Eliten des Landes nach dem Ende der Baath-Diktatur versäumt, ein überkonfessionelles Staatsverständnis zu entwickeln. Mulham Al-Malaika sprach mit ihm über die Zukunft des Iraks und den Kampf gegen den IS.
Von Mulham Al-Malaika
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