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Revolutionsgarden und religiöse Stiftungen im IranDie Strippenzieher der Wirtschaft
Sie tragen Namen wie "das Siegel des Propheten", doch sie sind nichts anderes als gigantische Profit-Center im Wirtschaftssystem der Islamischen Republik. Mit religiösen Stiftungen kontrollieren Irans Eliten die Wirtschaft. Thomas Kohlmann informiert.
Von Thomas Kohlmann -
Interview mit dem UN-Libyen-Gesandten Martin Kobler"Libyen darf nicht das Syrien von morgen werden"
Angesichts des Vorrückens des "Islamischen Staates" in Libyen mahnt UN-Libyen-Vermittler Martin Kobler zum raschen Handeln: Der libysche Staat müsse sein Gewaltmonopol wieder herstellen, um geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Karim El-Gawhary hat sich mit dem deutschen Diplomaten unterhalten.
Von Karim El-Gawhary -
Politische und ökonomische Krise in Irak-KurdistanBarzani laufen die Kurden davon
Die anhaltende politische und wirtschaftliche Krise im Nordirak zwingt viele Kurden zur Flucht. Doch anstatt die Ursachen für den Exodus aus Irak-Kurdistan zu bekämpfen, setzt Kurdenführer Masud Barzani weiter auf Patriotismus und leere Versprechen. Aus Erbil informiert Birgit Svensson
Von Birgit Svensson -
SyrienkonfliktGespielte Hilflosigkeit des Westens
Das Gerede der westlichen Diplomaten, dass der Syrienkonflikt nur politisch, nicht aber militärisch gelöst werden könne, ist irreführend. Der Westen zahlt für die vom Assad-Regime verursachte humanitäre Katastrophe - und Russlands Präsident Putin schafft auf dem Boden in seinem Sinne Fakten. Ein Kommentar von Markus Bickel
Von Markus Bickel -
Das Bild des Iran in der arabischen WeltKonservatives Regime und aufgeschlossene Gesellschaft
Der kuwaitische Analyst Shafeeq Ghabra glaubt, dass die eigentliche Stärke Irans in seiner Gesellschaft liegt, die wesentlich emanzipierter als das Regime und offener als die herrschenden Mullahs ist. Die iranische Gesellschaft ist nicht nur jung, sondern auch säkularer als jede arabische Gesellschaft.
Von Shafeeq Ghabra -
Interview mit der Politologin Bilgin Ayata"Die Türkei wird zum Produzenten von Flüchtlingen"
Seit Monaten führt das türkische Militär Operationen im Osten des Landes durch. Die Kämpfe haben bereits Hunderte von Menschenleben gefordert. Ceyda Nurtsch sprach mit Bilgin Ayata, Assistenzprofessorin an der Universität Basel, über die politische Motivation hinter den Kämpfen und ihre Auswirkungen auf die Bewohner.
Von Ceyda Nurtsch -
Erinnerungskultur im LibanonVon der Amnestie zur Amnesie
"Im Libanon ist Verdrängung zum Dauerzustand geworden", sagt die Journalistin und Orientalistin Monika Borgmann. Mit dem 2004 gegründeten Archiv "UMAM Documentation & Research" versucht sie, die Lücken im kollektiven Gedächtnis des Landes zu schließen. Mit ihr sprach Juliane Pfordte.
Von Juliane Pfordte -
Algeriens Zukunft unter Präsident BouteflikaDer kranke Mann am Mittelmeer
Den Machtkampf zwischen Präsidentenpalast und Geheimdienst hat der gesundheitlich angeschlagene Abdelaziz Bouteflika zwar einstweilen für sich entschieden. Dennoch stellt sich die Frage, wer seitdem die politischen Strippen in Algerien zieht. Der Präsident oder die omnipräsente Armee? Eine Analyse von Gianni Del Panta
Von Gianni Del Panta -
Militäreinsatz gegen die PKK im Südosten der TürkeiIm Belagerungszustand
Hunderte Tote und zerstörte Stadtviertel. So die Bilanz des seit Dezember andauernden Militäreinsatzes in der Südosttürkei. Seit knapp zwei Monaten hat die türkische Armee im kurdisch geprägten Südosten des Landes eine Ausgangsperre verhängt. Aus Diyarbakir berichtet Tom Stevenson.
Von Tom Stevenson -
Syrien-Verhandlungen in GenfDer schöne Schein vom Frieden
Auch Genf III verheißt kein Ende der Gewalt in Syrien. Das Assad-Regime kann der Konferenz gelassen entgegensehen, weil schon jetzt klar ist, dass es nichts zu fürchten hat. Ein Kommentar von Bente Scheller
Von Bente Scheller -
Der "Islamische Staat"Kenne deinen Feind
Über seine jüngsten Feinde, die Dschihadisten des "Islamischen Staates", die mehr als "nur" religiöse Extremisten sind, mangelt es dem Westen offenbar an Wissen und Expertise. Mit einem ausschließlich militärischen Angriff auf die Miliz ist es in jedem Fall nicht getan, meint der arabische Publizist Abdel Bari Atwan in seinem Essay.
Von Abdel Bari Atwan -
Muslimbrüder-SchriftenEinst geschätzt, jetzt verfemt
Ägypten und Saudi-Arabien ziehen derzeit Schriften der Muslimbrüder aus dem Verkehr. Am Nil werden die konfiszierten Bücher angeblich in mehreren Ministerien verwahrt. Dass dies tatsächlich auf alle Exemplare zutrifft, ist angesichts ihrer über die Jahrzehnte gewachsenen Zahl zu bezweifeln – sie dürfte in die Millionen gehen.
Von Joseph Croitoru
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Maßgeschneidert für westliche Kritiker
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„Islamische Kunst“ in deutschen Museen
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