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Französische Autorin Bergeaud-BlacklerDas Phantomkalifat der Muslimbrüder
Florence Bergeaud-Blacklers Warnung vor der Muslimbruderschaft liest sich wie wissenschaftliche Forschung. Sie ist aber eine Verschwörungserzählung – und schadet dem Säkularismus, den die französische Islamismusforscherin zu verteidigen vorgibt.
Von Sebastian Elsässer -
Sexualisierte Gewalt im SudanJournalismus für die Überlebenden
Sexualisierte Gewalt ist im Sudan weit verbreitet. Doch was die Welt darüber erfährt, ist geprägt von politischen Interessen und medialen Verzerrungen. Dabei gibt es Wege, ein umfassenderes Bild zu vermitteln – eines, das auch die Überlebenden einbezieht.
Von Aya Elsammani -
Gaza-Doku „Naza“Krieg aus der Maschine
„Naza“ läuft in den Kinos und ist bald kostenlos beim Guardian zu sehen. Die Doku über Israels Krieg in Gaza zeigt, wie Technologie Distanz zum Töten schafft. Die Automatisierung der Kriegsführung mitsamt KI-Einsatz ist schockierend, allerdings nicht neu.
Von Amin Farzanefar -
Amazigh-Kultur in AlgerienOnline lebt die Sprache auf
Auf TikTok, Instagram und YouTube erlebt Tamazight neue Sichtbarkeit. Influencer:innen in Algerien hauchen der Sprache neues Leben ein. Zuvor hatten Amazigh-Aktivist:innen jahrzehntelang um staatliche Anerkennung gekämpft.
Von Nourredine Bessadi
Politik
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Krieg am Persischen GolfKI-Datenzentren werden zur Schwachstelle
Die arabischen Golfstaaten haben mithilfe der USA massiv in KI-Infrastruktur investiert. Im Krieg ein potenzielles Ziel: Ein einziger Treffer könnte Krankenhäuser, Banken und Verwaltungen lahmlegen. Doch es gibt Wege, zivile Datenzentren zu schützen.
Von Arash Beidollahkhani -
- Interview
„Die Annexion ist längst Realität“
Durch den Ausbau israelischer Siedlungen, Landenteignungen und Angriffe wird das Westjordanland in isolierte Enklaven zerschnitten. Der Menschenrechtsaktivist Issa Amro spricht über die Folgen und die Perspektiven für einen palästinensischen Staat.
Interview von Asmaa al-Ghoul
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US-Militäreinsatz in AfghanistanKrieg ohne Strategie
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat schon vor Wochen eine neue Afghanistan-Strategie angekündigt. Für Amerikas längsten Krieg fehlt jedoch von Anfang an eine politische Vision. Eine Analyse von Sandra Petersmann.
Von Sandra Petersmann -
Die Beziehungen des Westens zum SudanVom Schurkenstaat zum Partner
Die USA und die EU sollten die Normalisierung ihrer Beziehungen zum Sudan an klare Bedingungen knüpfen. Nur so können sie auch ihre eigenen Interessen – die Eindämmung von Migration und Terrorismus – langfristig sinnvoll verfolgen, meint Annette Weber.
Von Annette Weber -
Deutsch-türkische BeziehungenEin Teil von uns
Vor dem Hintergrund der politischen Krise zwischen Deutschland und der Türkei hat Außenminister Gabriel in einem offenen Brief betont, dass die Änderung der Politik gegenüber Ankara sich nicht gegen Bürger mit türkischen Wurzeln in Deutschland richte. Ein richtiger Ansatz, meint Alexander Görlach
Von Alexander Görlach -
Irans Oppositionsführer unter HausarrestRohanis unmögliche Mission
Irans Präsident Hassan Rohani hatte bereits während seines ersten Wahlkampfs 2013 versprochen, sich für die Freilassung der unter Hausarrest stehenden Oppositionsführer Mehdi Karrubi und Mir Hossein Mussawi einzusetzen. Doch Revolutionsführer Ali Khamenei stellt sich dagegen. Wie weit kann Rohani gehen? Von Iman Aslani
Von Iman Aslani -
Autoritäre Herrschaft in der arabischen WeltFurcht vor Veränderung
Um demokratischen Umbrüchen in den Ländern des Arabischen Frühlings einen Riegel vorzuschieben, bedienen sich die Herrschaftseliten einer Mischung aus Unterdrückung durch den allgegenwärtigen Sicherheitsapparat und dem Schüren von Angst in der Bevölkerung vor dem Abgleiten in Bürgerkrieg und Chaos. Von Amr Hamzawy
Von Amr Hamzawy -
"Großmacht Iran - Der Gottesstaat wird Global Player"Revolutionsromantik und Realpolitik
In seinem Buch "Großmacht Iran - Der Gottesstaat wird Global Player" attestiert Henner Fürtig, Direktor des GIGA Instituts für Nahost-Studien, der Islamischen Republik eine verheißungsvolle Zukunft als wichtigste Regionalmacht im Nahen Osten. Miriam Quiering hat es gelesen.
Von Miriam Quiering
Gesellschaft
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10 Jahre Amal NewsNews von und für Menschen im Exil
Von Lokalnachrichten bis zum Kampf gegen Desinformation: Seit zehn Jahren versorgt Amal News Neuankömmlinge in Deutschland mit Infos in ihren Muttersprachen. Der Rechtsruck stellt das Onlinemagazin nun vor neue Herausforderungen.
Von Mohammed Magdy -
Landminen in SyrienDer Krieg steckt noch im Boden
„Ein Opfer alle sechs Stunden“: Minen und Blindgänger fordern in Syrien immer wieder Tote und Verletzte und hindern die Menschen, in ihre Häuser zurückzukehren. Spezialteams räumen kontaminierte Gebiete, doch vielerorts fehlt das Gefahrenbewusstsein.
Von Huda al-Kulaib
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Islam in GriechenlandEine Moschee für Athen
Bislang mussten Muslime, die in der griechischen Hauptstadt leben, in privaten Räumen beten. Voraussichtlich im Mai soll die erste offizielle Moschee eröffnet werden – nach einer jahrzehntelangen Hinhaltetaktik des christlich-orthodoxen Landes. Aus Athen berichtet Mey Dudin.
Von Mey Dudin -
Neue Debatte über Integration in DeutschlandMigranten unter Anpassungsdruck
Was bedeutet Integration? Und welches Maß an Loyalität darf eine Gesellschaft von Migranten verlangen? Über diese Fragen wird wieder heftig diskutiert - vor allem nach dem Referendum in der Türkei. Wer von Zugewanderten ausschließlich eine Anpassung an die Mehrheitsgesellschaft erwartet, heizt Konflikte an, meint Claudia Mende.
Von Claudia Mende -
Mustafa Akyol: "The Islamic Jesus"Brückenbauen zwischen den Religionen
In seinem neuen Buch "Der islamische Jesus: Wie der König der Juden zum muslimischen Propheten wurde" setzt sich der türkische Journalist Mustafa Akyol implizit für eine Reform des Islam ein, indem er die außergewöhnlichen Möglichkeiten des Einflusses herausstellt, den Jesus auf die Welt hatte. Lucy James hat das Buch gelesen.
Von Lucy James -
Interview mit dem libanesischen Journalisten Hazem SaghiehSchoßhunde statt Wachhunde
In der arabischen Welt sind die Medien keine vierte Gewalt, sondern Handlanger von Oligarchen und Despoten, sagt Hazem Saghieh. Im Gespräch mit Kai Schnier erklärt er, warum er sich selbst zensieren muss und weshalb er glaubt, dass der Journalismus zwischen Rabat und Riad nicht als Motor für politischen Wandel taugt.
Von Kai Schnier -
Rechtspopulismus und Islamfeindlichkeit in EuropaMythos Abendland
Die Vereinnahmung des Begriffs Abendland durch Rechtspopulisten und Islamfeinde verdeutlicht, um welchen Kampf es geht: Es ist kein Kampf zur Verteidigung des Westens, sondern ein Kampf darum, was „der Westen“ bedeutet. Abendland bedeutet nicht zwingend Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung. Es kann auch für Offenheit und liberale Toleranz stehen. Ein Kommentar von Alexander Görlach
Von Alexander Görlach -
Constantin Schreibers MoscheereportOutside Islam
Der Fernseh-Journalist hat über Predigten in muslimischen Gebetshäusern recherchiert und daraus TV-Reportagen und ein Buch gemacht. Nun steht er in der Kritik. Schreiber wird vorgeworfen, unsauber gearbeitet und sich dem Thema voreingenommen gewidmet zu haben. Was ist dran an der Kritik? Antworten von Canan Topçu
Von Canan Topçu
Kultur
Mehr zu Kultur-
- Interview
„Raï hat mich schon immer fasziniert“
Losez verbindet Trap, Punk und Raï zu einem Sound, der sich in keine Schublade stecken lässt. Warum es ihn dennoch nicht stört, kategorisiert zu werden und wie Algeriens Volksmusik Raï ihn geprägt hat – von sprechenden Synthesizern zur Liebe für Auto-Tune.
Interview von Atifa Qazi -
Buch „Die Schönheit des Christentums“Liebe ohne Zustimmung
Der muslimische Religionsphilosoph Ahmad Milad Karimi hat eine „Liebeserklärung“ ans Christentum geschrieben. Wer erwartet, dass er religiöse Differenzen überbrücken will, wird enttäuscht. Gerade das macht das Buch lesenswert – für Muslime und Christen.
Von Teseo La Marca
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Porträt des syrisch-deutschen Schriftstellers Rafik SchamiExilant in der Heimat
Rafik Schami ist einer der bedeutendsten Autoren der deutschen Sprache. Als 25-Jähriger kam er nach Deutschland – seine Heimat Syrien trägt er seitdem im Herzen. Sie steht auch im Mittelpunkt vieler seiner Erzählungen. Markus Clauer stellt den Bestseller-Autor vor.
Von Markus Clauer -
Interview mit der tunesischen Dichterin Najet Adouani"Ich liebe die Freiheit"
In ihrer Heimat gilt die 1956 im Süden Tunesiens geborene Dichterin Najet Adouani als eine mutige Kämpferin für das freie Wort und die Rechte der Frauen. Ihre stärksten Waffen: die Schönheit der Sprache und die Poesie ihrer Bilder. Trotzdem geriet sie ins Visier der Salafisten und musste Tunesien verlassen. Momentan lebt sie in Berlin. Claudia Kramatschek hat sie dort getroffen.
Von Claudia Kramatschek -
Interview mit Nabil Al Raee vom "Freedom Theatre""Wir brauchen mehr Zeit, um mehr Freiheit zu gewinnen"
Das "Freedom Theatre" in Jenin ist eines der wenigen palästinensischen Kultureinrichtungen, das internationales Renommee erworben hat. Im Gespräch mit Ylenia Gostoli erläutert Nabil Al Raee, Direktor des Theaters, inwiefern sich das neueste Bühnenstück in die große und kontroverse Geschichte des "kulturellen Widerstands" Palästinas einfügt.
Von Ylenia Gostoli -
Kai Wiedenhöfers Foto-Projekt "Forty out of One million"Den Opfern ein Gesicht und eine Stimme geben
Der Berliner Fotograf Kai Wiedenhöfer hat sich vor allem aufgrund seiner langjährigen Dokumentation des israelisch-palästinensischen Konflikts einen Namen gemacht. Jüngst hat er ein neues Foto-Projekt initiiert: "Forty out of One million" zeigt Flüchtlingsschicksale im Syrienkrieg. Felix Koltermann hat sich mit Wiedenhöfer unterhalten.
Von Felix Koltermann -
Indonesische Kunstausstellung "Artjog"Kunst statt Kino
Die Kunstausstellung "Artjog" in Jogjakarta zeigt in ihrem achten Jahr 103 Werke von 87 Künstlern aus elf Ländern. Unter dem Titel "Infinity in Flux" huldigt die aktuelle Show der Fluxus-Bewegung der 1960er Jahre, die die Grenzen zwischen den künstlerischen Disziplinen sowie zwischen Kunstwerken und Zuschauern auflöste. Von Christina Schott
Von Christina Schott -
Joshua Oppenheimers Dokumentarfilm "The Look of Silence""Ich hatte erwartet, Monster zu treffen"
In "The Look of Silence" begegnet ein Mann in Indonesien den Mördern seines Bruders, die immer noch an der Macht sind. Es gehe darum, ein Trauma zu durchbrechen, erklärt der US-amerikanische Regisseur Joshua Oppenheimer im Gespräch mit Simon Broll.
Von Simon Broll
Todestag des muslimischen Dichters Rumi vor 750. Jahren
Dichter der Liebe - Qantara-Reihe zu Rumi
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Amazigh-Kultur in Algerien
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Liebe ohne Zustimmung
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Gaza-Doku „Naza“
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Frauen in Saudi-Arabien
Gefangen in einem System der Gender-Apartheid
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Sexualisierte Gewalt im Sudan
Journalismus für die Überlebenden
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Algerischer Rapper Losez
„Raï hat mich schon immer fasziniert“